Beamte der Bundespolizei Waidhaus haben bei Grenzkontrollen in Waidhaus und Waldsassen verschiedene Waffen sichergestellt, heißt es in einer Pressemitteilung. Am Dienstagnachmittag kontrollierten Bundespolizisten an der A 6 bei Waidhaus einen 20-Jährigen, der mit seinem Auto aus Tschechien einreiste. Bei der Befragung gab der Mann bereitwillig an, dass er auf der Rücksitzbank ein Luftgewehr transportiert. Als die Beamten die Waffe näher überprüfen wollten, stellten sie fest, dass das Gewehr lose und zugriffsbereit auf den Sitzen herumlag. Es befand sich entgegen den waffenrechtlichen Bestimmungen nicht in einem geschlossenen Behältnis. Zudem fehlten dem Gewehr die einschlägigen erforderlichen Prüfzeichen.
Bei der Durchsuchung des Reisegepäcks entdeckten die Polizisten darüber hinaus noch drei Dosen mit jeweils mehreren Hundert Schuss Luftgewehrmunition. Der Mann gab an, das Gewehr und die Munition in Polen gekauft zu haben. Da er keine Erlaubnis für den Besitz des Gewehrs hatte, beschlagnahmten es die Bundespolizisten und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ein.
In einem weiteren Fall erwischten die Beamten in Waldsassen einen 18-Jährigen. Er reiste als Beifahrer in einem Auto über den Grenzübergang Waldsassen aus Tschechien ein. Auch bei ihm wurden die Beamten bei der Durchsuchung des Reisegepäcks fündig. Er hatte ein Elektroimpulsgerät ohne Prüfzeichen und ein Springmesser mit einer beidseitig geschliffenen Klinge dabei. Die Waffen waren in einer Tasche im Kofferraum versteckt. Der 18-Jährige muss sich nun wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten.
In beiden Fällen beschlagnahmten die Einsatzkräfte die Gegenstände und leiteten Ermittlungsverfahren ein. Die Waffen landen nun in der Asservatenkammer der Bundespolizeiinspektion Waidhaus.
![Die Bundespolizei Waidhaus fand bei Grenzkontrollen unter anderem diese Waffen. Bild[M]: Bundespolizei](https://www.onetz.de/f/ic/Detailed/articlemedia/2026/05/06/55ef5b25-6a40-4130-801e-e9a0b3304fe6_0.png)












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