26.04.2021 - 09:45 Uhr
WaidhausOberpfalz

Waidhaus: Rumäne muss 60 Tage ins Gefängnis

Die Bundespolizei Waidhaus zog am Wochenende zwei Rumänen aus dem Verkehr. Die Staatsanwaltschaft hatte sie schon gesucht.

Symbolbild
von Thorsten Schreiber Kontakt Profil

Fahnder der Bundespolizei bemerkten am Samstag gegen 10 Uhr am Parkplatz Ulrichsberg Süd auf der Ausreisespur der A 6 bei Waidhaus einen bulgarischen Mercedes Sprinter. Beifahrer war ein 27-jähriger Rumäne, den die Staatsanwaltschaft München seit zehn Tagen wegen Trunkenheit im Straßenverkehr mit Haftbefehl gesucht hatte. Da er die 3200 Euro Geldstrafe nicht zahlen konnte, muss er nun 60 Tage hinter Gitter.

Besser erging es am Sonntag gegen 4 Uhr einem 40-jährigen Landsmann. Er waren ebenfalls auf der Autobahn Richtung Tschechien mit einem ungarischen Fahrzeug unterwegs. Bei Waidhaus stoppten ihn Bundespolizisten. Ihn suchte die Staatsanwaltschaft Weiden wegen Fälschung von Kfz-Kennzeichen. Seine Frau zahlte die Strafe von 1325 Euro auf das Konto des Gesuchten, dieser konnte dann das Geld am Geldautomaten abheben und bei der Waidhauser Bundespolizeiinspektion einzahlen. So ersparte sich der Rumäne die 50 Tage Haft und konnte weiterreisen.

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