Der Theaterverein „Dorfbühne“ darf endlich wieder spielen. Im renovierten Kreuzwirtsaal kam schnell beste Stimmung auf. Denn die neueste Inszenierung war zugleich die erste Aufführung im neuen Kultursaal und der erste Kleinkunstabend. Anstatt eines Dreiakters durften sich die Zuschauer an einem Potpourri aus sieben Sketchen erfreuen. Brigitte Krämer machte mit ihren kurzen Einführungen neugierig auf die ausgewählten Stücke von Toni Laurer.
Als erste stimmte das Ehepaar Angelika und Alexander Werner auf den kurzweiligen Abend ein. Dann folgte der erste Auftritt von Vorsitzendem und Regisseur Josef Kleber. In dem als „Gruselgeschichte“ betitelten Sketch traten auch die beiden neuesten Mitglieder Celine Plohmann und Bianca Gilch auf. Jürgen Mensch sorgte anschließend an der Seite von Michaela Bösl für noch mehr Spaß. In der kurzen Pause sowie zwischen den Sketchen spielte die neue „Theatermuse“ mit Akkordeon und Cajon altbayerische Volkslieder. Auf die Spitze trieb Josef Zitzmann die Zudringlichkeit bei einem Einkaufsbummel im Modegeschäft. Wenig später waren alle Mitspieler im Wartezimmer einer Arztpraxis versammelt. Neben Michaela Bösl, Angelika Werner, Bianca Gilch, Martina Wettinger und Alexander Werner kam auch Privatpatient Josef Kleber schnell nervlich an die Grenzen beim Anhören der verschiedenen Leidensgeschichten.
Bevor mit einer „echten Waidhauser Gemeinderatssitzung“ lokale Geschehnisse für Lachsalven sorgten, hielt ein kurzes Potpourri aus Alltagsgeschichten bei der Bushaltestelle die Laune hoch. Das Schlusswort gehörte Bürgermeister Markus Bauriedl. Weil die seit über 20 Jahren übliche Premierenfeier nicht stattfinden durfte, lobte er nach den knapp 90 Minuten: „Das war ja ein ganz köstlicher, heiterer Theaterabend.“
















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