Mit dem Motto „Endlich wieder Fasching“ im Gepäck ließen die örtlichen Narren in Waidhaus seit dem „nasch‘n Pfinsta“ keinen einzigen Tag aus, um wie in alten Zeiten aktiv zu sein. „Heng, heng – leck, leck“ gab ein einzelner Ruf vor und schon stimmte das ganze Völkchen immer wieder frohgemut ein. Derart fröhlich und ausgelassen, dass gleich am ersten Tag ein echtes Polizeiquartett zum Nachsehen kam und alle Teilnehmer kontrollierte. Weil aber die Veranstalter penible auf die Einhaltung der 2G-Regelung achteten, gab es nichts zu Beanstanden.
So feierte die große Schar fröhlich bis in den nächsten Tag hinein die zurückgewonnene Heiterkeit. Fast ausnahmslos präsentierten sich alle Gäste dabei in einer farbenfrohen, maskierten Garderobe. Am Samstag durfte dann ein Faschingszug durch Reichenau nicht fehlen. Mitsamt Faschingswagen, gezogen von einem riesigen neuen Bulldog, ging es durch alle Straßen des Waidhauser Ortsteils, direkt an der böhmisch-bayerischen Landesgrenze. Ein Teil marschierte vorne weg, ein Teil feierte auf dem Wagen bei rhythmischer Musik und ein weiterer Teil zog daneben und dahinter seine Bahn. Tanzend und singend ließen die Mitglieder ein Stück weit die alte Herrlichkeit des Karnevals zumindest wieder ein wenig aufblitzen.















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