Die Monate, ja Jahre der Abstinenz sind vorbei. Grund genug für das große Vereinsorchester des Musikvereins, mit mehr als einem Paukenschlag die Rückkehr auf die Bühne zu begehen. Am Sonntag nach Ostern, 24. April, soll es so weit sein. Das riesige Ensemble mit seiner breit gefächerten Instrumentenpalette gibt in den Abend hinein ein Benefizkonzert unter der Gesamtleitung von Hermann Mack.
Ganz in den Mittelpunkt stellen die rund 70 Mitwirkenden dabei nicht sich selbst, sondern die Ereignisse im östlichen Europa. Als direkte Anrainer des ehemals „Eisernen Vorhangs“ verfolgen die Waidhauser die Geschehnisse seit dem Kriegsausbruch in der Ukraine wohl noch intensiver als vielleicht anderswo.
Fast gleichzeitig hatte das große Vereinsorchester seine regelmäßigen Proben wieder aufgenommen. Der Gedanke eines Benefizkonzerts für die Ukraine-Flüchtlinge entstand dadurch relativ schnell. Konkret soll der Erlös der Ukraine-Hilfe direkt an der polnisch-ukrainischen Grenze zugutekommen. Der Kontakt besteht bereits über die Gemeinde mit den Helfern in Mantel, die direkte Verbindung zum dortigen Grenzgebiet haben und auch wissen, was gebraucht wird.
Beginn des Konzerts in der Emmeramskirche in Waidhaus ist um 17 Uhr. Beim Programm soll jeder Besucher auf seine Kosten kommen. Es wird eine bunte Auswahl von Musik aus verschiedenen Epochen, unterschiedlichen Stilrichtungen und wechselnden Takten versprochen.
Der Eintritt ist frei, mit dem Hinweis auf erwünschte Spenden, die vollständig an die Hilfsaktion weitergeleitet werden. In Bezug auf Corona gelten die aktuellen Regelungen des Bistums für Gotteshäuser. Musiker und Vorstandschaft des Vereins hoffen auf viele Besucher, die sich auf die Musik freuen und nebenbei auch noch Gutes tun wollen.













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