18.08.2019 - 10:34 Uhr
Waldau bei VohenstraußOberpfalz

96 Fußballbeine wuseln auf dem Sportplatz

So machen Ferien Spaß. Unvergessliche und spannende Fußballtage erlebten 48 Buben und Mädchen im Alter zwischen 6 und 14 Jahren auf dem Waldauer Fußballplatz.

Gleich zu Beginn der Ferienzeit ist wieder mächtig was los auf dem Waldauer Sportgelände. 48 Nachwuchskicker jagen dem runden Leder nach und haben jede Menge Spaß. Der Teilnehmerrekord bestätigt den Verantwortlichen, dass sie mit dem Konzept den richtigen Weg eingeschlagen haben.
von Elisabeth DobmayerProfil

Der Sportverein war erneut Ausrichter des Fußballcamps mit der Ferien-Fußballschule des Bayerischen Fußballverbands (BFV). Es hat riesigen Spaß gemacht und das Erlebnis Fußball stand mit all seinen Facetten im Mittelpunkt der abwechslungsreichen Tage, aus denen die Kicker fußballerisch jede Menge an Wissen mitnehmen konnten.

Der „Spaß am Fußball“ und das „Lernen auch abseits des Platzes“ bildeten die Fundamente dieser mehrtägigen Veranstaltung. Das Erfolgsdenken, das sonst auf den Fußballplätzen stark vorhanden ist, rückte klar in den Hintergrund. Hauptziel der Fußballschule war die Weiterentwicklung der fußballerischen Fertigkeiten im technischen und individualtaktischen Bereich. Leitender Trainer und C-Lizenzinhaber Markus Hirnert, Bastian Mittelmeier, Stefan Striegl, Sebastian Kick und Torwart-Trainer Willi Wiesent setzten auf die neuesten Trainingsmethoden und eine abwechslungsreiche Gestaltung der Übungseinheiten. „Nur wer sich auf dem Platz traut, neue Dinge auszuprobieren und auch mal Fehler zu machen, kann am Ende von vielen neuen Erfahrungen profitieren“, waren sich die Akteure einig.

Dabei setzten die Trainer auf viele Ballkontakte und schnelle Wiederholungen. Die Zeiten von stupiden Ausdauerläufen gehören im modernen Fußball längst der Vergangenheit an. Die Fußballschüler erhielten eine komplette Fußballausrüstung aus Trikot mit Hose, Stutze, Ball und Trinkflasche. In vier altersgerechte Gruppen aufgeteilt, wurden die Nachwuchskicker entsprechend des eigenen Leistungsstands gefördert. Extra Trainingseinheiten gab es für die Torhüter. und über die Dauer des Fußballcamps bewerteten die Trainer die einzelnen Einheiten und die Gruppenbesten erhielten am Ende schöne Preise. Sehr großen Wert legten die Trainer und Betreuer auf den pädagogischen Aspekt wie Teamgeist, Fairness, Sozialverhalten und Anerkennung der Spielregeln. Denn nur durch den besonderen Zusammenhalt in den Mannschaften entsteht auch die erlebbare Ferienfußball-Camp-Atmosphäre.

Ein Grillfest als Abschluss der Ferienveranstaltung für alle Teilnehmer und Eltern wurde zu einem ganz besonderen Höhepunkt. Chef-Organisator Harald Striegl hatte mit seinem Helferstab Sebastian Hanauer, Noah Hammer und Lukas Woldrich wieder alle Hände voll zu tun, die Meute mit Essen und Getränken zu versorgen. Vereinsheimwirtin Christine Fritsch kochte täglich Mittagessen. Striegl bereitete das Camp wieder mustergültig vor. Der Teilnehmerrekord gibt dem Veranstalter recht. Die sehr gute Resonanz und das positive Schlussresümee aller Teilnehmer bekräftigte die Entscheidung aller SV-Verantwortlichen, die Fußballschule auch im kommenden Jahr wieder anzubieten.

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