Waldau bei Vohenstrauß
24.06.2020 - 10:02 Uhr

Jubiläumswallfahrt von Waldau nach Amberg fällt Coronavirus zum Opfer

Manfred Zeitler, Johann Wiesent und Pilgerleiter Karl Kiesl (von links nach rechts) ließen sich auch von Corona nicht abschrecken und nahmen die über 50 Kilometer lange Wegstrecke nach Amberg zum Mariahilfberg auf sich. Das Jubiläum soll im nächsten Jahr nachgefeiert werden. Im Rucksack trugen sie die Anliegen aller Wallfahrer mit auf den Berg hinauf. Bild: dob
Manfred Zeitler, Johann Wiesent und Pilgerleiter Karl Kiesl (von links nach rechts) ließen sich auch von Corona nicht abschrecken und nahmen die über 50 Kilometer lange Wegstrecke nach Amberg zum Mariahilfberg auf sich. Das Jubiläum soll im nächsten Jahr nachgefeiert werden. Im Rucksack trugen sie die Anliegen aller Wallfahrer mit auf den Berg hinauf.

Die 1996 zum ersten Mal durchgeführte Wallfahrt von Waldau zur Mutter Gottes auf dem Mariahilfberg in Amberg sollte heuer mit dem 25-jährigen Jubiläum gefeiert werden. Doch in Corona-Zeiten ist es schwierig, eine solche Pilgerreise durchzuführen. Die Mindestabstände können nur schwer eingehalten werden und auch die Verpflegung während der Wallfahrt stellt ein Problem dar, informierte Johann Wiesent aus Erpetshof, der seit Beginn an zur Gruppe zählt und Mitinitiator ist. Um aber die Tradition aufrecht zu halten, wurde mit einer kleinen Pilgergruppe zum Mariahilfberg gepilgert. Pilgerleiter Karl Kiesl, Manfred Zeitler und Johann Wiesent machten sich am Samstag in aller Herrgottsfrüh auf die über 50 Kilometer lange Strecke, die über Luhe, Holzhammer, Bursruck, Schwand und Raigering zur Wallfahrtskirche führt. Im Rucksack nahmen sie die Anliegen und Bitten der Pilgerinnen und Pilger, die bisher an den jährlichen Wallfahrten teilnahmen, mit auf den Berg. Nach rund zwölf Stunden erreichten die drei Pilger ihr Ziel und beschlossen die Wallfahrt mit dem Besuch des Gottesdienstes in der Wallfahrtskirche. „Es bleibt zu hoffen, dass im nächsten Jahr dieses Jubiläum mit allen Pilgerinnen und Pilgern nachgefeiert werden kann“, hoffen die treuen und tapferen Wallfahrer.

 
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