26.12.2018 - 14:46 Uhr
Waldau bei VohenstraußOberpfalz

Viel zu klein fürs Krippenspiel

Die Gläubigen drängen in die Benefiziumskirche, um das Wunder der Nacht zu erleben. Die Kinder fordern die Zuschauer beim Krippenspiel auf, ihre Herzen zu öffnen.

Im Schein der Christbaumbeleuchtung am Altar verfolgen die Gläubigen die Geburt des Jesuskindleins in der Waldauer Benefiziumskirche St. Johannes Nepomuk.
von Elisabeth DobmayerProfil

Die Kirchenbänke in der Benefiziumskirche St. Johannes Nepomuk im Ortsteil füllten sich bei der Christmette am Nachmittag des Heiligen Abends erneut viel zu schnell. Sie wollten das Krippenspiel der Waldauer Kinder sehen, das Verena Graf mit ihnen eingeübt hatte. Die Geschichte begann mit dem Befehl von Kaiser Augustus zur Volkszählung. Lena Liebl als Erzählerin führte durch das Krippenspiel: Maria und Josef aus Nazareth (Leonie Puff und Julian Miedl) machten sich auf die anstrengende Reise nach Bethlehem, das sie nach drei Wochen erreichten. Tobias Voit, Leonie Ries und Annika Schwindl als Wirte lehnten eine Unterkunft in ihren Häusern für das Paar ab. Selbst das Kind (Sophia Rauch) konnte seinen Vater nicht erweichen: „Aber sieh doch, Vater, wie die Frau leidet“, sagte es.

Deshalb kam das Christuskind in einer Futterkrippe in einem Stall zu Welt. Die Hirten (Benedikt Puff, Stefan Reil und Tim Schwägerl) wurden auf dem Feld geblendet vom hellen Licht des Sterns und der Engel (Anna Reil, Emilia Röbl und Magdalena Ertl). „Hört, wir verkünden euch und allen Menschen große Freude. Heute ist euch der Heiland geboren“, sagen sie. Schnell eilen die Hirten zum Stall und treffen auf das in Windeln gewickelte Jesuskind. „Kommt zur Krippe. Gott allein zeigt uns, dass es nicht auf äußere Dinge ankommt. Öffnet dem Kind eure Herzen und es wird euch reich beschenken. Gebt die Freude, die ihr erfahrt, an andere weiter.“

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