17.05.2021 - 12:20 Uhr
Waldau bei VohenstraußOberpfalz

Waldau verehrt Brückenheiligen

Johannes Nepomuk gilt als Schutzpatron von Bayern, Böhmen oder Salzburg, der Priester, Beichtväter, Schiffer, Flößer und Müller. Auch in der Region begleitet der Brückenheilige die Menschen durch die Zeit.

In der Waldauer Benefiziumskirche feiert Kaplan Alexander Ertl am Sonntag mit den Besuchern das Patrozinium von Johannes Nepomuk.
von Elisabeth DobmayerProfil

Es war am 21. März 1997, als eine Abordnung aus Waldau im Prager Veitsdom aus den Händen des mittlerweile emeritierten Bischofs František Radkovský aus Pilsen die Reliquien des Heiligen Johannes Nepomuk entgegennehmen durften. Diese wurden dann am 13. April 1997 vom damaligen Bischof Manfred Müller bei der Segnung des neuen Volksaltars für alle sichtbar dort eingebracht. In der Benefiziumsgemeinde wird der Brückenpatron hochverehrt. Am Sonntag wurde deshalb mit großer Freude der Patroziniumsgottesdienst gefeiert, den Kaplan Alexander Ertl zelebrierte.

Der bekannte Heilige begegnet einem auf Schritt und Tritt in der Region, denn viele Brücken sind mit einer Statue geschmückt. Der Geistliche ging in seiner Predigt auf die Schranke des Todes ein, die die Menschen gerade auch in Corona-Zeiten unglaublich klein und ängstlich macht. Viele Menschen werden an dieser unausweichlichen Wegmarke von Angstgefühlen beschlichen, so Kaplan Ertl. Gesanglich verschönerten Florian, Maria, Emely und Lisa-Marie Eckl, Johanna Bodensteiner, Sarah Klos und Sonja Völkl die Festmesse. Hans-Josef Völkl steuerte Orgel- und Trompetenklänge mit Sandro Reil bei und Sophia Simon und Melanie Salvas überraschten auf Violinen.

In der Waldauer Benefiziumskirche feiert Kaplan Alexander Ertl am Sonntag mit den Besuchern das Patrozinium von Johannes Nepomuk.
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