Waldau bei Vohenstrauß
18.09.2019 - 11:24 Uhr

Wasserleitung muss erneuert werden

In den nächsten beiden Tagen müssen die Bewohner um die Ortschaft Waldau möglicherweise mit Wasserversorgungsunterbrechungen rechnen.

Die städtischen Außendienstmitarbeiter erledigen alle Vorarbeiten, damit die Fachfirmen den Wasserleitungsbau zügig vornehmen können. Bild: dob
Die städtischen Außendienstmitarbeiter erledigen alle Vorarbeiten, damit die Fachfirmen den Wasserleitungsbau zügig vornehmen können.

Vermehrte Wasserrohrbrüche machen in einem Teilstück der Wasserleitung von Waldau in Richtung Lämersdorf auf einer 1,3 Kilometer langen Strecke eine komplette Erneuerung nötig, die bis zu 70 000 Euro kosten kann. Bei den laufenden Arbeiten kann es deshalb sein, dass am Donnerstag und Freitag Komplikationen auftreten und es in den Ortschaften Lämersdorf, Roggenstein, Zeßmannsrieth, Erpetshof, Zieglmühle, Luhmühle, Binnermühle, Oberschleif, Zieglhütte, Hammer und Unterschleif zu teilweise auch mehrstündigen Versorgungsunterbrechungen kommen kann. Eventuelle Unterbrechungszeiten können leider im Voraus nicht näher definiert werden, da sie vom Untergrund abhängen, der sich erst bei laufender Baumaßnahme herausstellt. Die Stadt bittet die Bewohner der betroffenen Ortschaften deshalb, für den Zeitraum einer möglichen Unterbrechung einen Vorrat an Trinkwasser und Brauchwasser anzulegen. Vom Wasserdruck abhängige Geräte wie Waschmaschinen oder Spülmaschinen sollten in diesem Zeitraum nicht angeschaltet werden.

Für diese nicht vermeidbare Einschränkung wirbt Bürgermeister Andreas Wutzlhofer um Verständnis. Derzeit wird durch die Kollmer Bohr- und Tiefbau GmbH eine Spülbohrung im Bereich der Zufahrt zur Iltismühle durchgeführt. Die neue Wasserleitung wird durch die Spezialfirma Föckersberger aus Aurachtal eingepflügt. Die Mitarbeiter des städtischen Außendienstes haben bereits die entsprechenden Vorarbeiten geleistet und die genaue Lage der bestehenden Asbestzementleitung festgestellt.

Laut Bürgermeister und Außendienstleiter Karl Frey unterhält die Stadt ein 180 Kilometer langes Wasserleitungsnetz. Viele dieser Leitungen sind fast 50 Jahre alt. Derzeit stellen besonders die großdimensionierten Leitungen aus Asbestzement die häufigsten Probleme dar. Um der sich abzeichnenden Problematik entgegen zu wirken, wurde in den letzten Jahren damit begonnen, jährlich Teile des Leitungsnetzes zu erneuern oder zu sanieren.

 
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