26.07.2019 - 14:03 Uhr
Waldeck bei KemnathOberpfalz

Felsen die Kulisse

Vor der imposanten Kulisse der Burgruine zeigte das Landestheater Oberpfalz auf dem Schloßberg der Volksstück "Die Geierwally". Beide Veranstaltungen am Donnerstag und Freitag waren restlos ausverkauft.

Roland Meidenbauer vom LTO, Leonhard Zintl, Bürgermeister Werner Nickl und HuK-Vorsitzender Georg Wagner (von links) heißen die Zuschauer willkommen.
von Hans LukasProfil
Vorsichtig seilen die anderen Darsteller Doris Hofmann ab. In dieser Szene raubt sie als Wally ein Geierjunges aus dem Nest.

Über 700 Besucher sahen die Aufführungen. Zunächst waren sie alle davon überrascht, dass als Kulisse nur die Bühne ohne die üblichen Requisiten dastand. Regisseur Till Rickelt hatte die natürliche Kulisse mit den Gemäuern der Burgruine als Hintergrund und Handlungsplatz gewählt. Davon war das Publikum sehr angetan. Das zeigte immer wieder der Szenenapplaus für die teilweise doch waghalsigen Aktion der Figuren. Die Darsteller erhielten am Ende minutenlang Beifall, und der galt besonders dem Hütejungen Anderl, gespielt von Benedikt Zintl bei dessen Heimpremiere.

"Geierwally" Walburga Stromminger (Doris Hofmann) bleibt mit ihrem harten Kern bis zu Schluss die hartherzige, widerspenstige, aber auch immer wieder von Zweifeln gegenüber ihren Mitmenschen geprägte Figur. Sogar ihren geliebten Jäger Josef misstraut sie. Erst nachdem er von Vinzenz, ihrem verschmähten Liebhaber, angeschossen wurde, kann dieser bis zum Happy-End alle Unstimmigkeiten klären.

Hinter den Kulissen waren tätig: Kostüme: Evi Schwab; Maske: Saskia Lang, Linde Hammer, Monika Höllerer; Technik: Marco Bäumler; Requisite: Stefanie Gallitzendörfer; Werkstatt: Marco Bäumler, Christian Hofmann, Stefanie Gallitzendörfer; Bühnenmalerei: Julia Ludwig.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.