Waldeck bei Kemnath
19.10.2021 - 11:47 Uhr

Guter Wildbestand im Jagdbogen Waldeck-Godas

Von einem guten Wildbestand im Jagdbogen Waldeck-Godas berichtete Jagdvorsteher Bernhard Hofmann in der Jagdversammlung der Jagdgenossenschaft Waldeck. "Die Wildschäden hielten sich in Grenzen." Die Bewirtschafter der Grundstücke zeigten Entgegenkommen. Der Maschinenpark der Jagdgenossenschaft (Ackerwalze, Holzspalter und Wiesenwalze) sei laufend im Einsatz. Die Wildzäune der Jagdgenossenschaft könnten abgeholt werden.

Der Antrag von Jagdpächter Erwin Heindl auf Eintrag eines Mitpächters wurde in dieser Versammlung nicht zur Abstimmung vorgelegt. Die Jagdgenossen wollen weiterhin nur einen Ansprechpartner haben. Um Wildschäden zu vermeiden, erteilten sie dem Jagdpächter die Erlaubnis, zukünftig vier anstatt zwei unentgeltliche Jagderlaubnisscheine auszugeben. So könnte die Wildschweinjagd noch effektiver betrieben werden.

"Weil in letzter Zeit keine größeren Investitionen durchgeführt wurden, waren im Vergleich zum Vorjahr keine größeren Veränderungen zu verzeichnen", berichtete Kassier Alexander König. Die Kasse hatte die Stadt Kemnath geprüft. Es gab keinerlei Beanstandungen.

Gemeinsam mit der Stadt Kemnath erfolgte eine Begutachtung der Wege. Für die geplanten Wegebaumaßnahmen wird derzeit eine Kostenschätzung vorgenommen. Danach muss entschieden werden, welche Maßnahmen finanziell gestemmt werden können. Der Antrag der Jagdvorstandschaft, die Auszahlung des Jagdpachtschillings für drei Jahre auszusetzen, wurde mit großer Mehrheit angenommen.

"Der von der Jagdbehörde vorgegebene Abschussplan für die Jagdjahre 2020 und 2021 wurde erfüllt", berichtete Jagdpächter Erwin Heindl. Auch bei der Wildschweinjagd gab es zahlreiche Abschüsse. Neun Rehe wurden jedoch an der B 22 von Autos überfahren. Heindl dankte seinen Mitjägern und Helfern im Revier, beim neuen Jagdvorsteher Bernhard Hofmann, seinem Stellvertreter Bürgermeister Roman Schäffler und bei allen Jagdgenossen.

Der Rathauschef gab bekannt, dass die Stadt Kemnath ab dem Jahr 2021 den Jagdgenossen ein Budget in Höhe von vier Euro pro jagdbarer Fläche zur Verfügung stellt. Dieser Zuschuss ist zweckgebunden und muss für Investitionen, beispielsweise für Wegebaumaßnahmen, verwendet werden. Der Jagdvorstand gab bekannt, dass nächstes Jahr wieder eine Jagdversammlung mit Jagdessen geplant ist.

 
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