Waldeck bei Kemnath
11.02.2026 - 09:06 Uhr
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Was das närrische Volk über den 52. Waldecker Faschingszug wissen sollte

Die Session des Waldecker Carnevalvereins steuert auf den Höhepunkt zu – den Faschingszug am Sonntag, 15. Februar. Erwartet werden dazu wieder Tausende Besucher. Vereinspräsident Klaus Wegmann verrät, auf was sie sich freuen können.

Auch diese Strichmännchen und -frauchen hatten beim Faschingszug im Vorjahr ihren Spaß. Welche Verkleidungen sich die Teilnehmer für den Waldecker Gaudiwurm 2026 haben einfallen lassen, ist am Sonntag, 15. Februar, zu sehen. Archivbild: jr
Auch diese Strichmännchen und -frauchen hatten beim Faschingszug im Vorjahr ihren Spaß. Welche Verkleidungen sich die Teilnehmer für den Waldecker Gaudiwurm 2026 haben einfallen lassen, ist am Sonntag, 15. Februar, zu sehen.

Wann ist der Start?

Seinen 52. Faschingszug hat der Waldecker Carnevalverein (WCV) wieder auf den Sonntag vor Aschermittwoch terminiert. Das ist heuer der 15. Februar. Unverändert ist auch die Startzeit um 14 Uhr. Damit sich der Gaudiwurm pünktlich in Bewegung setzen kann, sollen sich die teilnehmenden Gruppen und Vereine ab 12.30 Uhr in der Schloßbergsiedlung aufstellen.

Welche Strecke nimmt der Faschingszug?

Auch hier gibt es im Vergleich zu den Vorjahren keine Veränderungen. Die Wagen und Fußgruppen fahren beziehungsweise marschieren von der Schloßbergsiedlung zum Oberen Markt und dann weiter zum Unteren Markt. Dort mach der Faschingszug eine Kehrtwendung, sodass die Teilnehmer quasi im Gegenverkehr aneinander vorbeiziehen. Danach löst sich die farbenfrohe Kolonne auf.

Wer nimmt teil?

Wie WCV-Präsident Klaus Wegmann auf Anfrage von Oberpfalz-Medien erklärt, geht er "von wieder gut 40 Zugnummern aus". Genau könne er es aber noch nicht abschätzen. Für die (Stamm-)Zuschauer kündigt er auch einige neue (private) Gruppen aus der Umgebung an. Für Stimmung sorgen laut dem Godaser außerdem eine "Blaskapelle, zusammengewürfelt aus dem Umkreis", die Blaskapelle aus Reuth bei Erbendorf sowie die Percussionformation Samba Secco aus Neustadt am Kulm. Ebenso mit an Bord sind Faschingsgesellschaften aus Pressath, Eschenbach und Mehlmeisel. Vom WCV selbst reihen sich die Wichtel-, Mini-, Jugend-, Junioren- und Prinzengarde, das Miniprinzenpaar mit Auto und Hänger, das Prinzenpaar auf Lkw sowie Elferräte und Frauenballett in das Spektakel ein.

Gibt es Verpflegungsstände?

Während das Faschingszuges sind am Oberen und Unteren Markt jeweils ein Essens- und ein Getränkestand aufgebaut. Die Verpflegung übernimmt der Landgasthaus Busch, der WCV bietet zudem Kaffee und Kuchen an.

Was wird ausgeworfen?

Kein Gaudiwurm ohne Kamelle. Hier hat der WCV wieder vorgesorgt. Die Narren bringen während des Zuges beispielsweise Flips, Popcorn, Brezeln, Kaustreifen und Gummibärchen unters Volk. Dafür gibt der Verein weit über 1000 Euro aus, erzählt der Präsident. Dazu kommen noch Süßigkeiten, Knabbereien und dergleichen, die von den anderen Gruppen ausgeworfen werden. Es gibt zwar kein Alkohol- beziehungsweise Schnapsverbot während des Umzuges, jedoch werden sogenannte Klopfer nicht zum Wurfmaterial gehören. Alles in einem Glas dürfe nicht geworfen werden, betont Klaus Wegmann. Um die Ausgaben zu decken, verlangt der WCV einen kleinen Obolus. Jeder Erwachsene muss für den Faschingszug einen Euro bezahlen.

Was folgt nach dem Gaudiwurm?

Die Fete geht nach dem Faschingszug weiter. So wird im Alten Schulhaus Party gefeiert. Allerdings ist dort der Zutritt erst ab 18 Jahren erlaubt. "Familienfreundlicher" ist dagegen das sogenannte Schlagerzelt des WCV, das heuer zum dritten Mal im Innenhof des Gasthofes Schrembs steht. Neben Schlager- und Faschingsmusik gibt es dort auch Getränke. Es haben zudem die Gaststätten geöffnet, informiert Klaus Wegmann.

Wer hilft mit?

Das Event organisiert haben Klaus Wegmann und Zweiter Präsident Alexander Wegmann sowie der Elferrat mit Helfern. Während des Spektakels sind etwa 60 Freiwillige im Einsatz, um unter anderem Bardienste, den Kuchenverkauf und Absperrungen zu übernehmen oder um als Ordner unterwegs zu sein. Unterstützt wird die Veranstaltung von Einsatzkräften um Waldecks Feuerwehrkommandant Hans Birkner und aus dem Bereich von Kreisbrandmeister Alois Schindler. Sie sind unter anderem für Sperrungen, die Absicherung des Zuges sowie die Verkehrslenkung zuständig. Auch eine Security wird anwesend sein und für die Sicherheit des Besucher sorgen.

Wo befinden sich Parkplätze?

Diese Frage ist laut Klaus Wegmann noch nicht abschließend beantwortet. Unklarheit herrsche unter anderem noch wegen des Schnees. In der Vergangenheit konnten Besucher jedoch ihre Fahrzeuge am Sportplatz des SV Waldeck, auf dem Gelände des ehemaligen Autohauses sowie am Schloßberg abstellen. Die Parkplätze werden ausgeschildert sein. Für die Einweisung sind Kameraden der Feuerwehren zuständig.

Wann und wo ist gesperrt?

Die Ortsdurchfahrt ist am Sonntag im Bereich Oberer und Unterer Markt ab 12 Uhr für den Verkehr komplett gesperrt. Alle Fahrzeuge in diesem Bereich sollten bis dahin weggefahren werden, bittet Klaus Wegmann. Die Durchfahrt bleibe dann bis Rosenmontag, 12 Uhr, gesperrt.

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