13.09.2020 - 11:26 Uhr
Waldeck bei KemnathOberpfalz

Schönes kleines Fest

Gottfried Hofmann feiert im Familienkreis 80. Geburtstag

Das beil. Foto zeigt den Jubilar (vorne sitzend mit seiner Ehefrau), Bürgermeister Roman Schäffler (3.v.r.) und einem Teil seiner großen Familie mit Tochter Anita (3.v.l.) und Tochter Rosa (2.v.r.), Schwiegertochter Maria (4.v.l.), sowie die Enkelkinder Melanie (rechts) und Christina mit Freund Dennis (1. und 2.v.l.).
von Hans LukasProfil

Der gebürtige Waldecker Gottfried Hofmann feierte 80. Geburtstag feiern. Wegen der Corona-Pandemie fand das Fest im engsten Familienkreis statt, was dem Jubilar genauso gefiel. Die Familie ist für ihn absolut das Größte und er freute sich besonders darüber, dass alle seiner Einladung gefolgt waren.

Das Geburtstagskind, das konnte man sehen, hat sich von seinem Herzinfarkt im Frühjahr wieder sehr gut erholt und freut sich auf jeden neuen Tag, den er erleben darf. Er wuchs zusammen mit acht Geschwistern auf. Seine Schwestern Anna, Walburga und Maria sowie die Brüder Alois und Konrad sind bereits verstorben. Die weiteren Geschwister Klara, Franz und Angela und freuten sich mit dem Jubilar an seinem Ehrentag.

Zusammen mit Ehefrau Ida konnte er vor vier Jahren die Goldene Hochzeit feiern. Aus der im Jahr 1966 geschlossenen Ehe vor dem Standesamt Waldeck und dem damaligen Bürgermeister Josef Lukas sowie Pfarrer Dr. Johann Baptist Pausch in der Pfarrkirche gingen die sechs Kinder Barbara, Rosa, Angela, Bernhard, Silvia und Anita hervor. Auf sie und die Enkelkinder Sabrina, Annika, Johannes, Melanie, Christina und Stefan mit den Schwiegerkindern ist Gottfried Hofman besonders stolz. Sie besuchen ihn gern und sind stets willkommen.

Der Jubilar besuchte die Volksschule Waldeck und hat anschließend von 1954 bsi 1958 Bäcker und Metzger in Ensdorf gelernt. Danach arbeitete er drei Jahre im elterlichen landwirtschaftlichen seiner Eltern Alois und Maria mit, den er 1965 übernahm. 1961/62 leistete er seinen Wehrdienst bei den Pionieren in München-Freimann ab, wo er sich auch als guter Pistolenschütze hervortat. Aus der Zeit in der Landwirtschaft ist ihm noch besonders in Erinnerung, als er im April 1962 seinen ersten Schlepper, einen Fendt mit 20 PS anschaffte. Mit seiner Gattin kaufte er 1968 die jetzige Hofstelle von Heinrich Komma-Pöllath, um den Betrieb zu vergrößern. Das Anwesen übergab er 1985 an seinen Sohn Bernhard.

1972 musste er erkennen, dass von der kleinen Landwirtschaft eine große Familie nicht leben konnte. Deshalb bewarb er sich bei der Deutschen Bundesbahn in Bayreuth, wo er als Arbeiter anfing und zuletzt als Zugführer eingesetzt war. Nach 44 Arbeitsjahren bei der Bahn ging er 1998 in den verdienten Ruhestand. Ab dem Jahr 2000, als Kinder und Enkel aus dem gröbsten heraus waren, genoss er das Rentnerdasein mit seiner Gattin und mit der Bahn viel von Deutschland kennen. Reiseziele waren auch Paris, Lourdes und Rom.

Nach seinem Herzinfarkt und den Reha-Maßnahmen ist der Jubilar derzeit wieder verhältnismäßig gut beieinander. Er ist immer noch voller Tatendrang und muß meistens von seiner Frau etwas gebremst und gebeten werden mehr auf seine Gesundheit zu achten.

Gottfried Hofmann ist langjähriges Mitglied bei vielen Waldecker Vereinen, wie der Feuerwehr, der Krieger- und Soldantenkameradschaft, dem Heimat- und Kulturverein, dem Obst- und Gartenbauverein, dem WCV und dem Sportverein. Dem VdK diente er viele Jahre als Vorsitzender. Für die Stadt Kemnath gratulierte seinem Bürger Bürgermeister Roman Schäffler. Für die Pfarrei überbrachte Pfarrer Heribert Stretz die Glück- und Segenswünsche. Er erwähnte besonders den regelmäßigen Besuch der Gottesdienste in der Pfarrkirche und dankte ihm und seiner Gattin, dass sie immer auch den Rosenkranz vor den Messen mitbeten.

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