14.03.2019 - 15:41 Uhr
Waldeck bei KemnathOberpfalz

Stolzer Blick zurück

Die Liste der Aktivitäten des SV Waldeck im Vorjahr ist lang. Mit den Aktionen zeigte sich Vorsitzender Christian Lukas überaus zufrieden. Nur die Beteiligung am 5. Schloßberglauf zum Sportfest habe ihn enttäuscht.

von Hans LukasProfil

Der Schloßberglauf sei das einzige Ereignis dieser Art im Stadtgebiet und gebe ein gutes Bild des SVW nach außen ab. Bedauerlicherweise sei die Zahl der Teilnehmer niedriger als in den Vorjahren gewesen, erklärte Vorsitzender Christian Lukas. Dabei lobten neue Läufer die sehr gute Organisation, die Strecke und den Verzicht auf eine Startgebühr. Hier werde man sich heuer etwas einfallen lassen müssen, was das Ganze attraktiver mache insbesondere für die einheimischen Sportler, kündigte Lukas an. Der Bambini- und Kinderlauf, von Rainer Lukas und Christian Ernstberger organisiert, habe sehr guten Anklang gefunden, ebenso das Open-air am Abend mit der Band "Goodlands".

Viele Besucher lockten zudem am Folgetag die Turniere der E- und F-Junioren sowie das Nostalgie-Einlagespiel der ersten Mannschaft gegen eine Auswahl der Meister-Teams 2006 und 2016 an. Lukas dankte allen, die zum Erfolg des Sportfestes beigetragen haben, insbesondere den Damen für das Kuchen- und Tortenbüfett sowie dem Förderverein für das Dart-Turnier.

Weiter erinnerte der Vorsitzende an den Preisschafkopf im März, das Oktoberfest mit Krenfleischessen, und Ehrenabend zum 60. Vereinsjubiläum, die Sportlerstammtische sowie die Jahresabschluss- und Weihnachtsfeiern. Für die Pflege des Sportgeländes dankte der Redner stellvertretend Herbert Eichner, Hermann Schraml, Richard Kopp sowie Josef und Benjamin Kuchenreuther. Aber auch Michael Pinzer und Mario Wegmann für Wasser-, Sanitär- und elektrische Arbeiten im Sportheim.

Weitere Maßnahmen betrafen das Vertikutieren der beiden Plätze, Ausputzen der Gräben und die Erneuerung des Wasserdurchlasses zum Waldeingang durch die Stadt Kemnath. Die Reinigung des Sportheims hatten Anneliese Eichner, Silke Völkl und Ramona Lukas übernommen. Ihnen galt ebenso ein Lob wie Anita Breitengraser für das Waschen der Trikots.

Josef Birkner wurde zum 85., Karl Pinzer zum 80. gratuliert. Mitglieder besuchten Feste der Feuerwehren Waldeck, Zwergau und Guttenberg, des Schnupferclubs Schönreuth sowie des Heimat- und Kulturvereins. Mit Fahnenabordnung beteiligte sich der SVW an der Beerdigung von Pfarrer i.R. Alois Hofmann, allen Kirchenzügen und am Volkstrauertag.

Hier würdigte Lukas Fahnenträger Markus Schupfner. Teilgenommen haben Vertreter an der Terminabsprache der Vereine, am Neujahrsempfang der Stadt Kemnath, an Infoveranstaltungen zum neuen Datenschutz sowie Tagungen des Fußballkreises Amberg-Weiden.

Schriftführer Daniel Schädlich berichtete von elf Vorstandssitzungen. Der SVW habe derzeit 286 Mitglieder. Wie Kassier Hans Prieschenk betonte, seien die Erlöse aus den Veranstaltungen für den Verein lebenswichtig, Erhalt und Pflege des Sportgeländes sehr kostenintensiv.

Er stellte auch den Haushaltplan für 2019 vor, der 19 800 Euro umfasst und den die Versammlung einstimmig genehmigte. Bernhard Böll, der mit Horst Zillner die Kasse geprüft hatte, attestierte Prieschenk einwandfreie Arbeit. Das Totengedenken galt vor allem n verstorbenen Theresia Kastner.

Für Bürgermeister Werner Nickl hat der SVW im vergangenen Jahr Hervorragendes geleistet. Die erste Mannschaft stehe derzeit auf dem zweiten Tabellenplatz, die Jugendarbeit lasse für die Zukunft hoffen.. Die Zusammenarbeit im Jugendbereich mit Kemnath und Kastl funktioniere, und das sei gut so, denn künftig werde es kaum mehr anders gehen.

Erfreulich ist auch, dass offensichtlich wieder das Interesse am Tennisspielen etwas ansteige. Die Sportförderung durch die Stadt werde auch in Zukunft nicht infrage gestellt. Die neue Struktur im Vorstand sei zukunftsorientiert und könne sie für andere Verein ein Vorbild sein, die einen Vorstand in der bisherigen Form nicht mehr finden.

Hintergrund:

Bei Aderlass: Für „Erste“ eine Brotzeit

Bürgermeister Werner Nickl erinnerte die Sportler an seine Wette mit dem BRK. Er hatte drauf gesetzt, dass er bis zum nächsten Blutspendetermin am 12. April ab 16 Uhr in Kemnath 40 Erstspender vorweisen kann. Darauf hin erklärte sich die erste Mannschaft des SVW spontan bereit, komplett anzutreten. Sollte dies klappen, versprach Nickl eine Brotzeit.

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