27.06.2019 - 16:29 Uhr
Waldeck bei KemnathOberpfalz

Waldeck erlebt

Das Projekt "Heimatkunde 4.0" des Fördervereins Fichtelgebirge erfreut sich großer Beliebtheit. Damit rückt er besonders die kleineren Städte und Gemeinden des Fichtelgebirges in den Fokus. Waldeck war nun der erste Ort in der Oberpfalz.

Markus Strauß (links) von der Stiftung Ewilpa ist einer der Führer bei der Aktion „Heimatkunde 4.0“ in Waldeck.
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Knapp 30 Interessierte lernten den Marktflecken Eine zweistündige Entdeckungstour durch Waldeck sollte Geschichte, Gegenwart und Zukunft erlebbar machen. Markus Strauß von der Stiftung Ewilpa sowie Wanderwart Uwe Schimpf vom Heimat- und Kulturverein stellten den 550-Seelen-Ort vor. Mit den Hollerhöfen und der Naturerlebnis-Akademie bietet er vielfältige Erlebnisse zu den Themen Gesundheit und Lebensqualität.

Die erste Station waren die Hollerhöfe. Inhaberin Elisabeth Zintl zeigte der Gruppe eine erst kürzlich fertig sanierte Scheune, die als Seminarraum für die Naturerlebnis-Akademie dienen wird. Im Anschluss begab sich die Gruppe auf eine Wanderung, zunächst durch den Ortskern, der im 18. Jahrhundert, nachdem der Ort durch einen Brand fast vollständig zerstört wurde, auf dem Reißbrett neu geplant und wiederaufgebaut wurde. Strauß führte die Teilnehmer anschließend in Deutschlands ersten essbaren Wildpflanzenpark. Dort bestaunten diese heimische Wildpflanzen sowie alte Obstbaumsorten und nahmen die Natur um sich herum mit ganz anderen Augen wahr.

Am Fuße des Schlossberges erwartete Schimpf die Wandergruppe. Der gebürtige Berliner und Wahl-Waldecker gab einen Einblick in die Geschichte der Burg und erzählte von den Projekten des Heimat- und Kulturvereins, der die Burgruine freigelegt und für Besucher zugänglich gemacht hat.

Nachdem sich die Gäste davon überzeugen konnten, wie Waldeck seine Historie und die gegenwärtige Entwicklung nutzt, um den Ort in eine erfolgsversprechende Zukunft zu führen, folgten sie gerne der Einladung in den Garten der Hollerhöfe. In gemütlichem Ambiente bot die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch mit Mitgliedern des Fördervereins.

Die nächste Tour von "Heimatkunde 4.0" am 20. September wird in den Landkreis Bayreuth nach Bad Berneck führen. Interessierte Gemeinden aus allen vier Fichtelgebirgslandkreisen sind jederzeit eingeladen, sich beim Projektteam des Fördervereins Fichtelgebirge unter E-Mail- heimatkunde[at]foerderverein-fichtelgebirge[dot]de für eine der Touren im Jahr 2020 zu bewerben.

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