Bei der Tagung der Oberpfälzer Landräte in den Hollerhöfen gab es noch einmal herzlichen Beifall für Wolfgang Lippert. Die Kollegen verabschiedeten den Kemnather aus der Runde. Dabei gab es viel Lob für die menschliche und sachliche Art und Weise, mit der sich Lippert zwölf Jahre in diesem Gremium eingebracht hatte.
Sprecher Richard Reisinger blickte auf die Amtszeit Lipperts zurück, in die unter anderem nicht ganz so erfreuliche Ereignisse wie die Zerschlagung der Hotelpläne beim Sibyllenbad fielen, aber auch viele positive Weichenstellungen erfolgten, wie beispielsweise die Einführung des landkreisweiten Ruftaxis "Baxi", das der Landkreis Tirschenreuth entwickelt habe. Reisinger lobte zudem das entschlossene und richtungsweisende Handeln Lipperts zu Beginn der Corona-Pandemie, von der Tirschenreuth im März dieses Jahres in besonderem Maße betroffen war.
Landrat Reisinger dankte seinem ehemaligen Kollegen für dessen konstruktive und kameradschaftliche Zusammenarbeit in all den Jahren und hob dessen "uneitle Amtsführung und menschliche Art" hervor. Lippert sei "schlichtweg ein feiner Kerl", so Reisinger.
Lippert gab die "Blumen" zurück und bedankte sich bei den Ex-Kollegen für das wohltuende Miteinander. Die regelmäßigen Treffen der Landräte und der inhaltliche Austausch seien für ihn und seine Arbeit stets bereichernd gewesen.
Es sei wichtig, dass die Oberpfälzer Landräte mit einer Stimme sprächen. Dies, so der Rat des ausgeschiedenen Landrats, sollten die aktuellen Landkreischefs auch in Zukunft so beibehalten.













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