Waldershof
30.09.2022 - 10:23 Uhr

Auto prallt gegen Baum, Fahrer flüchtet in Wald

Ein Verkehrsunfall bei Waldershof löste am Donnerstagabend einen größeren Rettungseinsatz aus. Denn der Fahrer war nach der Kollision mit einem Baum im Wald verschwunden.

Ein Unfall auf der Kreisstraße TIR16 bei Waldershof löste einen größeren Rettungseinsatz aus Symbolbild: Monika Skolimowska/dpa
Ein Unfall auf der Kreisstraße TIR16 bei Waldershof löste einen größeren Rettungseinsatz aus

Auf der Kreisstraße TIR16 bei Waldershof ereignete sich am Donnerstag gegen 20.30 Uhr ein Verkehrsunfall, der zu einem größeren Rettungseinsatz führte. Ein Skoda-Fahrer war von Schurbach in Richtung Ebnath unterwegs, als er in einem Kurvenbereich die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor, wie die Polizei Tirschenreuth berichtet. Ersten Ermittlungen zufolge kam er alleinbeteiligt nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen Baum. Dabei wurden die Airbags ausgelöst und am Fahrzeug entstand Totalschaden in Höhe von etwa 15 000 Euro. Zeugen des Unfallhergangs verständigten die Rettungskräfte und berichteten, dass sich der Fahrer selbst aus dem Fahrzeug befreit und in den Wald entfernt habe.

Weil nicht auszuschließen war, dass der Mann beim Unfall schwerere Verletzungen erlitten hatte, wurden neben den im Einsatz befindlichen örtlichen Feuerwehrkräften noch die Feuerwehren Bärnau und Immenreuth mit Flugdrohnen sowie der Polizeihubschrauber „Edelweiß“ aus Roth bei Nürnberg angefordert. Zusätzlich unterstützten Einsatzkräfte umliegender Polizeidienststellen, auch aus Oberfranken, bei der Suche nach dem Mann.

Rund zwei Stunden nach dem Unfall konnte der 37-jährige Unfallverursacher laut Polizei in der näheren Umgebung angetroffen werden. "Er hatte einen Schutzengel, denn er wies keinerlei gravierende Verletzungen auf. Eine ärztliche Behandlung war nicht erforderlich", schreibt Polizeihauptkommissar Andreas Sennert.

Im Zuge der Unfallaufnahme stellten die Beamten bei dem Mann jedoch Alkoholgeruch fest, worauf eine Blutentnahme im Krankenhaus durchgeführt wurde. Auch ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet. Nach Bergung des Unfallfahrzeugs durch einen Abschleppdienst war die Kreisstraße wieder ohne Behinderungen befahrbar.

 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.