Waldershof
12.08.2018 - 14:39 Uhr

Mit Jägern und "Sam" durchs Revier

18 Kinder bekommen bei dreistündiger Exkursion Einblicke in die heimische Tier- und Pflanzenwelt

Eine Expedition ins Waldershofer Jagdrevier stand am Mittwochvormittag für 18 Kinder im Rahmen des Ferienprogramms an. Jäger Helmut Härtl (Mitte) leitete gemeinsam mit drei weiteren Jägern den Rundgang. Musikalisch wurden die Kinder von den Waldsassener Jagdhornbläsern, (von links) Otto Summer, Bernhard Stier, Norbert Fleißner und Achim Vollmer, begrüßt. Immer mit dabei Jagdhund „Sam“ (rechts). jr
Eine Expedition ins Waldershofer Jagdrevier stand am Mittwochvormittag für 18 Kinder im Rahmen des Ferienprogramms an. Jäger Helmut Härtl (Mitte) leitete gemeinsam mit drei weiteren Jägern den Rundgang. Musikalisch wurden die Kinder von den Waldsassener Jagdhornbläsern, (von links) Otto Summer, Bernhard Stier, Norbert Fleißner und Achim Vollmer, begrüßt. Immer mit dabei Jagdhund „Sam“ (rechts).

Es war eine spannende Tour, die die Waldershofer Jägerschaft unter der Leitung von Helmut Härtl für 18 Kinder im Alter zwischen 6 und 12 Jahren durchführte: Eine Expedition führte drei Stunden lang durch das Waldershofer Jagdrevier. Alle zwei Jahre beteiligt sich die Jägerschaft am Ferienprogramm der Stadt Waldershof, heuer bereits zum zehnten Mal.

Musikalischer Gruß

"Guten Morgen, ich hoffe ihr habt alle ausgeschlafen" - mit diesen Worten begrüßte Helmut Härtl die Kinder auf dem Parkplatz an der Wolfersreuther Straße. Die Mädchen und Buben wurden mit Warnwesten eingekleidet, alle davon mit Namensschild versehen. Anschließend ging es ein paar hundert Meter in den Wald hinein, wo die Waldsassener Jagdhornbläser mit Bernhard Stier, Norbert Fleißner, Otto Summer und Achim Vollmer den Kindern einen musikalischen Willkommensgruß entgegen schmetterten. Helmut Härtl freute sich über das Interesse der "jungen Jäger" und gab es eine kurze Einführung zu den Themen Jagd, Wild und Wald. Im Laufe der Exkursion versorgten Helmut Härtl, Werner Rosemann, Roland Härtl und Erich Härtl die Kinder mit einer Vielzahl an Informationen über heimische Wildtiere wie Stockente, Rebhuhn, Reh, Feldhase und Fuchs. Anhand von Schautafeln und Präparaten wurde den Kindern der Lebensraum der Tiere näher gebracht. Unterwegs zu den einzelnen Stationen wurde auch die Flora erläutert. Liebling der Kinder war Jagdhund "Sam", der nicht nur seinen Jagdsinn unter Beweis stellte, sondern sich auch als umgänglicher Spielkamerad erwies.

Interesse wecken

Ziel des Ferienprogramms war es, den Kindern die Bedeutung der Jagd und die Aufgaben des Jägers näher zu bringen. Härtl wünschte sich, dass Kinder schon in jungen Jahren ein Interesse für die Natur entwickeln, heimische Wildtiere und Pflanzen kennenlernen und diese dann auch schützen lernen. Härtl ging auf notwendige Belange des Naturschutzes ein und verwies auch auf Zusammenhänge in der Natur. Geduldig stellten sich Härtl und seine drei Kollegen den bohrenden Fragen der Kinder. Am Ende gab es für die Teilnehmer noch Malbücher und Bastelsachen.

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