01.10.2019 - 15:07 Uhr
WaldershofOberpfalz

Napoleons Idee für Waldershofer Innenstadt

Probleme und Herausforderungen: CSU-Ortsverband Waldershof auf Informationsbesuch beim Garten- und Landschaftsbaubetrieb Ries.

Viel Wissenswertes erfuhr eine Gruppe der CSU Waldershof beim Besuch des Garten- und Landschaftsbaubetriebs Ries. Im Bild (von links) CSU-Ortsvorsitzender Mario Rabenbauer, Helmut Härtl, Hilmar Wollner, Dorothea Rieß, Monika Greger, Manfred Ries, Ingrid Haberkorn, Brigitte Schraml, Tanja Mai, Bürgermeisterkandidatin Margit Bayer, Willibald Reindl, Christine Weidmann und Peter Brüchner.
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Anregungen für die Neugestaltung des Ortskerns erhielt die CSU Waldershof bei einem Besuch des örtlichen Garten- und Landschaftsbaubetriebs Ries. Inhaber Manfred Ries berichtete, dass schon Napoleon Bäume an den Straßen habe pflanzen lassen, um seinen Soldaten das Marschieren im Schatten zu ermöglichen.

Bürgermeisterkandidatin Margit Bayer hieß die Anwesenden eingangs willkommen und dankte für die Möglichkeit, den Betrieb zu besichtigen. Sie nannte drei Aspekte, weswegen der Besuch wichtig sei. Die Herstellung von Kontakten zu heimischen Betrieben habe für sie hohe Priorität. Weiter führte sie aus, dass seit dem letzten Volksbegehren der Privatgarten in die politische Diskussion gekommen sei. Landschafts- und Gartenbauer könnten das Grün und die Natur in die Stadt hineintragen. "Wo es grünt und blüht, fühlt der Mensch sich wohl - und in dieser Hinsicht kann Waldershof noch viel aufholen", meinte Bayer. Ökologie sei ein wesentliches Thema, gerade auf kommunaler Ebene. Bayer dankte Umweltreferent Stefan Müller für das starke Engagement und die konkrete Ausarbeitung fundierter Konzepte für die nächsten Jahre. Als letzten Punkt griff Bayer auf, dass es auch der örtliche Betrieb Ries sehr schwer habe, Personal oder Auszubildende zu finden.

Manfred Ries ging auf die problematische Situation im Zusammenhang mit Bienen und Insekten ein. Alte Baumsorten fielen weg, neuere Sorten seien den Insekten nicht bekannt. Jeder könne helfen, indem er im Garten Flächen - wenn auch nur kleine - einfach unbehandelt stehen lasse. Dort fänden viele Tiere Schutz und Nahrung. Dazu verwies Manfred Ries auch auf seinen Schaugarten. Angesprochen wurde zudem, dass sich die steigenden Temperaturen an Pflanzen wie Pfirsichbäumen bemerkbar machten. Die Durchmischung des Waldes und der Baumanlagen mit Nadel- und Laubbäumen sei sehr wichtig. Um einen Temperaturanstieg in den Innenstädten zu vermeiden, brauche es die Anpflanzung von Bäumen, so wie es früher schon Napoleon befohlen habe.

Steingärten bewertete Manfred Ries sehr kritisch, auch weil sich die Steine tagsüber aufheizten und nachts noch Wärme abgäben, was das Pflanzenwachstum störe.

Margit Bayer zeigte sich begeistert von der großen Auswahl an Pflanzen aller Art und Größe, bedauerte aber, dass der Betrieb kein Personal finde. Zum Abschluss des Besuchs luden die Hausherren noch zu Getränken und einem kleinen Imbiss ein, wofür sich Margit Bayer mit kleinen Geschenken bedankte.

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