05.04.2019 - 14:17 Uhr
WaldershofOberpfalz

Noch im April Feuerbeschau

Die Sicherheit der Kinder muss oberste Priorität haben. Deshalb stehen Jobst-vom-Brandt-Schule und Kindergärten nun auf dem Prüfstand, was den Brandschutz angelangt.

Die Sanierung des ehemaligen Schulhauses in Lengenfeld läuft. Der Stadtrat hat in nichtöffentlicher Sitzung die Baumeisterarbeiten (34.871 Euro) und die Putzarbeiten (68.578 Euro) vergeben.
von Harald Dietz Kontakt Profil

Mehrfach war eine Feuerbeschau in der Jobst-vom-Brandt-Schule von unterschiedlicher Seite angemahnt worden. Denn zu lange sei nichts unternommen worden. Jetzt gibt es einen Termin: 25. April. Dabei wird auch der Brandschutz in den Kindergärten St. Sebastian und Piccolino überprüft. Auf Nachfrage von Mario Rabenbauer (CSU) erklärte Christoph Haberkorn von der Stadtverwaltung in der Stadtratssitzung, dass bei der Feuerbeschau der Weidener Stadtbrandrat, der Waldershofer Feuerwehrkommandant, der Kreisbrandrat, ein Vertreter des Ordnungsamts sowie der Bauaufsichtsbehörde am Landratsamt dabei sein werden.

Rosenthal-Areal: "Laufen da Sandkastenspiele?", erkundigte sich Adolf Greger in der Bürgerfragestunde der Stadtratssitzung und meinte damit umfangreiche Erdbewegungen auf dem ehemaligen Rosenthal-Gelände. Er bat um umfassende Information der Bürger. Das sicherte Zweiter Bürgermeister Karl Busch zu. Harald Fischer (Stadtverwaltung) klärte auf: Durch starke Niederschläge sei es im Bereich der früheren Deponie bei der Steilwand zu beträchtlichen Schlammeinspülungen gekommen. Das machte zusätzliche Baggerarbeiten nötig. Auf Nachfrage erklärte Fischer, dass der gesamte Deponieumbau zu 70 Prozent bezuschusst werde. Stadtrat Hubert Kellner (CSU) wollte wissen, wie es einmal mit dem Ansäen und Pflegen des pyramidenartigen Gebildes aussehe. Harald Fischer wusste, dass ein Flüssiggemisch mit Samen aufgetragen werde, und versicherte: "Das wird pflegeleicht."

Sonnenstrom: Ja sagten die Stadträte zu einer geplanten Freiflächen-Photovoltaikanlage bei Lengenfeld - auch hinsichtlich des nötigen vorhabenbezogenen Bebauungsplans (Aufnahme von Hinweisen und Anregungen von Behörden und Trägern öffentlicher Belange).

Gebiet Stadelweiher: Bereits 2017 hat der Stadtrat einen Änderungsbeschluss bezüglich des Bebauungsplans für das Gebiet Stadelweiher gefasst. Der damalige Beschluss umfasste nur vier Bauparzellen im südöstlichen Bereich. Das Kreisbauamt drängte nun darauf, dass "gleichzeitig die übrigen Bereiche an die tatsächlichen Gegebenheiten angepasst" werden. Betroffen davon sind beispielsweise Feuerwehr und Stadtpark. Die Stadträte fassten den gewünschten Änderungsbeschluss einstimmig.

Kanalkataster: Hinsichtlich der wasserrechtlichen Erlaubnis fordert das Landratsamt, alle Mischwasserkanäle (22 Kilometer) einer eingehenden Sichtprüfung zu unterziehen und das Netz digital aufzunehmen. Bis 31. Oktober 2020 muss ein Sanierungskonzept vorliegen. Bereits 2018 hat der Stadtrat einen ersten Teil der Kanal-TV-Untersuchung (55.000 Euro) vergeben. Die noch fehlenden Kanalbefahrungen kosten einer Schätzung zufolge rund 194.000 Euro. Sie sollen 2019 und 2020 stattfinden, was pro Jahr eine Belastung von 97.000 Euro bedeutet. Die Verwaltung wurde von den Stadträten ermächtigt, den Auftrag für das wirtschaftlichste Angebot zu erteilen.

Außenaufzug: Die Elektroarbeiten (34.874 Euro) zur Errichtung eines behindertengerechten Außenaufzugs an der Jobst-vom-Brandt-Schule wurden bereits vergeben, informierte Zweiter Bürgermeister Karl Busch. Auch erfolgte die Vergabe der Dachsanierung (78.873 Euro) am Bauhof.

Breitbandausbau: Über Verzögerungen seitens der Telekom berichtete Zweiter Bürgermeister Karl Busch. Die Arbeiten sollen nun bis zum 2. August abgeschlossen sein. Die Fertigstellung war zunächst für Ende 2018 und dann für Mai 2019 in Aussicht gestellt worden.

Große Landstadt: Für mehrere Wortmeldungen sorgte die Infoveranstaltung am 9. April über einen von Professor Matthias Popp favorisierten Zusammenschluss von Kommunen in der Region zu einer Großen Landstadt Fichtelgebirge (wir berichteten). So störte sich Winfried Neubauer (FW) an der Plakatierung im Markt. Denn auf den Plakaten sei kein Verantwortlicher genannt. Gisela Kastner (ebenfalls Freie Wähler) wunderte sich: "Ist die Schulaula überhaupt für politische Veranstaltungen gedacht?" Und Mario Rabenbauer fragte: "Wer bestuhlt die Aula?" Müsse das der Bauhof machen? Und wenn ja, wer bezahle das. Für Jürgen Ranft (SPD) war klar, dass der Veranstalter die Kosten tragen müsse. "Wir haben uns ja klar von dem Gebilde Große Landstadt distanziert."

Fragerunde: Winfried Neubauer (Freie Wähler) bat zu prüfen, ob im Rathaus ein Wickelraum eingerichtet werden könnte. Er war dahingehend beim Ostermarkt von einer jungen Familie angesprochen worden. Günter Raithel bat, dafür zu sorgen, dass sich die Kehrmaschine in der Klostergasse nicht zwischen geparkten Autos durchquetschen müsse. Ein Hinweis vorab könnte für Abhilfe sorgen.

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