Der Stadtrat Waldershof hat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig grünes Licht für einen Teil des Pflege- und Sanierungskonzepts für den städtischen Friedhof gegeben. So sollen in diesem Jahr drei Teilbereiche umgesetzt werden: Die Friedhofsmauer West wird abgerissen und durch einen Stabgitterzaun mit Eingrünung und Sichtschutz ergänzt. Weiter wird der Eingangsbereich mit Wasserstelle als Pilotprojekt neu konzipiert.
Im Bereich des Grüngutcontainers wird der Bereich ebenfalls neugestaltet. Hier entstehen neun Parkplätze mit Rasenfugenpflaster. Dafür müssen sieben Bäume gefällt werden. Ersatzpflanzungen mit Rot-Ahorn und Felsenbirne in unmittelbarer Nähe seien geplant.
Zuschuss für SV Poppenreuth
Ebenfalls einstimmig wurde der Auftrag für die Erbringung der Planungsleistung und der örtlichen Bauüberwachung für die Leistungsphasen fünf bis neun für den Ausbau der Braustraße mit Nazgasse für 80.743 Euro an das Ingenieurbüro für Tiefbautechnik in Marktredwitz vergeben.
Der SV Poppenreuth hat im abgelaufenen Jahr zahlreiche energetische Baumaßnahmen am Sportheim abgearbeitet. So wurde das Dach gedämmt und neu eingedeckt. Weiter wurde eine Photovoltaikanlage inklusive Speicher installiert. Die Investitionskosten betrugen 54.579 Euro. Die Stadträte aller Fraktionen lobten die ehrenamtliche Arbeit des SV, dessen Nachwuchsarbeit sowie das gesellschaftliche Engagement in vielen anderen Bereichen. Einstimmig wurde ein Zuschuss in Höhe von 10.915 Euro beschlossen.
Einen weiteren einstimmigen Beschluss der Stadträte gab es zur Erneuerung der Wasserleitung zwischen den Hochbehältern Waldershof und Bärnest. Die Planung wurde zu einem Preis von 168.898 Euro an das Ingenieurbüro Wolf & Zwick in Marktredwitz vergeben. Diese Planungskosten sowie die Baukosten werden in Zukunft zu einer Steigerung der Wasserpreise führen. Die Erneuerung erhöht auch den Sicherheitsaspekt für eventuelle Wasserbedarfe an den Hydranten in den Außenbereichen.
Stefan Falter von der Verwaltung setzte die Stadträte in Kenntnis, dass die Förderzusage für den Glasfaserausbau in den Ortsteilen nun vorliegt.
Bürgermeisterin Margit Bayer teilte mit, dass am Samstag, 31. Januar, die Haushaltsklausur des Stadtrates stattfindet.
Im Zusammenhang mit der Kommunalwahl machte Bayer deutlich, dass in städtischen Einrichtungen keine Wahlveranstaltungen abgehalten werden dürfen. Das gelte vor allem für die Feuerwehrhäuser. Eine Kontingentierung der Wahlplakate sei vorerst nicht angedacht.













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