Waldershof
18.02.2019 - 17:08 Uhr

Stolz auf "Löschbande"

Die Jahreshauptversammlung der Stützpunktfeuerwehr begann um 22 Uhr - wegen eines Einsatzes der Aktiven mit zwei Stunden Verspätung. Nach getaner Arbeit bei einem schweren Verkehrsunfall gab es Berichte, Ehrungen und Beförderungen.

Willibald Kern (mit Urkunde) gehört der Wehr schon seit 50 Jahren an. Zahlreiche Ehrungen und Beförderungen gab es bei der Hauptversammlung. Im Bild (von links): Kreisbrandmeister Günther Fachtan, Jenny Fachtan, Aaron Urban, Willibald Kern, Vorsitzender Werner Spörer, Lisa Bauer, Matthias Wolf, Natascha Fachtan, Markus Belger, Alexander Lutz, Jonas Stahl, Kommandant Stefan Müller und dritte Bürgermeisterin Gisela Kastner. Bild: fpoz
Willibald Kern (mit Urkunde) gehört der Wehr schon seit 50 Jahren an. Zahlreiche Ehrungen und Beförderungen gab es bei der Hauptversammlung. Im Bild (von links): Kreisbrandmeister Günther Fachtan, Jenny Fachtan, Aaron Urban, Willibald Kern, Vorsitzender Werner Spörer, Lisa Bauer, Matthias Wolf, Natascha Fachtan, Markus Belger, Alexander Lutz, Jonas Stahl, Kommandant Stefan Müller und dritte Bürgermeisterin Gisela Kastner.

Vorsitzender Werner Spörer erinnerte in seinem Rechenschaftsbericht detailliert an viele gesellschaftliche Veranstaltungen wie das "Schnurrnfest", den Kappenabend sowie Festbesuche bei befreundeten Feuerwehren und Vereinen. Als Höhepunkt des Jahres bezeichnete Spörer die Schlüsselübergabe und Segnung des neuen LF 20 am 6. Mai.

Ein voller Erfolg war die Teilnahme am Ferienprogramm der Stadt. 39 Kinder verbrachten bei der Feuerwehr einen aufregenden und unterhaltsamen Nachmittag, zu dessen Abschluss eine Schaumparty nicht fehlen durfte. Der Vereinsausflug führte nach Pilsen und Marienbad. Hier blieben allerdings einige Plätze im Bus frei.

Der Wehr gehören 134 Mitglieder an. Aus der Vereinskasse wurden Uniformen, Hemden, Mützen, ein Farblaserdrucker und ein Beamer angeschafft. Stolz ist der Vorsitzende auf die Kinderfeuerwehr "Löschband", die seit zwei Jahren besteht und mit vielen Aktivitäten auf sich aufmerksam macht. Spörer ergänzt dazu: "Immer wieder gehen Dankesschreiben der Eltern ein. Die Unternehmungen werden großzügig durch zahlreiche Spenden unterstützt."

Der Vorsitzende dankte allen Mitarbeitern in der Vereinsführung sowie allen Aktiven für ihren unermüdlichen Einsatz bei gesellschaftlichen Veranstaltungen, Übungen und Ernstfällen. Dank zollte Spörer der Stadt und den Stadträten für ihre Unterstützung, wenn es um Belange der Wehr geht. Bei der anschließenden Ehrung wurde Willibald Kern für 50 Jahre Treue zur Feuerwehr ausgezeichnet. Seit 40 Jahren gehört der in den USA lebende Thomas Müller der Wehr an.

Mit Handschlag wurden neu in der Wehr Luisa Lienert, Lisa Bauer und Markus Belger begrüßt. Für 20 Jahre aktiven Dienst wurde Gerhard Bayer, für 25 Jahre Matthias Wolf und für 30 Jahre Alexander Lutz ausgezeichnet.

Die Beförderung zum Feuerwehrmann erhielten Ruslan Kelep, Jonas Stahl, Meik Schöffel und Aaron Urban. Zur Oberfeuerwehrfrau wurden Jenny Fachtan, Natascha Fachtan und Carina Hartl befördert. Kommandant Stefan Müller erinnerte detailliert an die besuchten Lehrgänge und die erfolgreich abgelegten Leistungsprüfungen. Dank sagte Müller an alle Ausbilder und Jugendwarte für die hervorragende Arbeit und an die Verantwortlichen der Kinderfeuerwehr "Löschbande", die den Grundstein dafür legen, dass auch künftig Jugendliche den Weg zur Wehr finden. Jugendwart Lukas Neubauer stellte seinen Bericht unter die Überschrift "Fachkräftemangel." Dies treffe nicht nur für die Wirtschaftsunternehmen zu, sondern auch für die Feuerwehren. Er ließ die Arbeit der Jugendfeuerwehr mit ihren vielen Ausbildungszielen, Übungen und Unterrichten Revue passieren und dankte den sechs Jugendlichen. Für die "Löschbande" stellte Matthias Wolf zufrieden fest, dass zwölf Treffen abgehalten wurden, darunter auch ein Erste-Hilfe-Kurs. Derzeit sind bei der Kinderfeuerwehr 23 Jungen und 3 Mädchen voll bei der Sache.

Dritte Bürgermeisterin Gisela Kastner machte deutlich, dass die Stadt die Feuerwehren nicht im Regen stehen lasse: "Wir statten die Wehren gut aus. Allerdings sind die Stadtfinanzen sehr angespannt. Und es ist nichts so gut, dass es nicht verbessert werden könne." An die Aktiven wandte sich Kastner: "Danke für euer Engagement, die Einsätze und die Bereitschaft, euch ständig weiterzubilden. Kommt unbeschadet von den Einsätzen zurück."

 
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