Waldershof
17.10.2026 - 13:28 Uhr

Tolle Stimmung mit Gstanzln und Musikantenstadl

Zu einem Volksmusikabend hatten die beiden Seniorenbeauftragten der Stadt Waldershof ins Pfarrheim eingeladen. Die Resonanz war für die Verantwortlichen überwältigend: Die Besucher kamen aus der gesamten Region.

Seit nunmehr neun Jahren gibt es in Waldershof den alljährlichen Volksmusikabend im Katholischen Pfarrheim, zu dem auch diesmal die beiden Seniorenbeauftragten Carmen Altermann und Gerhard Weber eingeladen hatten. Die Resonanz war für sie überwältigend, denn das Pfarrheim war mit rund 140 Besuchern nahezu bis auf den letzten Platz gefüllt. Dass dieser Abend mittlerweile einen guten Ruf hat, zeigt sich auch daran, dass die Besucher nicht nur aus Waldershof und Umgebung kamen. Auch aus dem nahen Stiftland waren einige der Senioren gekommen.

Besonders willkommen geheißen wurden Pater Joseph, Erste Bürgermeisterin Margit Bayer und Dritter Bürgermeister Günther Fachtan. Bayer freute sich, dass das Interesse an diesem Volksmusikabend jedes Jahr zunehme: Dies spreche für die beiden Seniorenbeauftragten, die immer wieder ein tolles Programm auf die Beine stellten.

Im Blickpunkt des kurzweiligen und unterhaltsamen Abends stand der „Bene Weber mit seiner Sparifankerl Musi“ aus Sattelpeilnstein (Landkreis Cham). Neben der „Tanzlmusi“ sorgte der Ur-Bayer Bene Weber schon bei seiner ersten „Ansage“ für Stimmung im Saal: „Mir gfrein uns sehr, dass wir bei eich spuiln derm, weil normalerweis spuiln mir blous vor oide Leit.“ Im weiteren Verlauf des Abends gab er viele, zum Teil auch sehr deftige Witze zum Besten. Etwas diesen: „Eine 98-Jährige geht zum Klassentreffen. Da wurde sie gefragt, ,dou wern nimmer vüll kumma‘. Darauf sagte sie, „in den letzte 15 Joar war ich aloa. Aber wenn i niat hingei, dann kummt ja goua koiner mehr.“ Oder eine Weisheit à la Bene Weber: „Da Applaus ist wei a Büstenhalter, er is niat unbedingt erforderlich. Aber er hebt as Ganze!“

Ganz in „Roider Jackl“-Manier brillierte Weber aber auch als Gstanzlsänger. Dabei „derbleckte“ er viele im Saal, als er sie spontan aufs Korn nahm. Klar, dass auch die Bürgermeisterin, die Bedienungen und so mancher Besucher „Opfer“ seiner Gstanzln wurden.

Ein weiterer Höhepunkt des Abends war der Auftritt einer Tanzgarde des TSC „Helensia“ Mehlmeisel, die eine Persiflage auf den Musikantenstadl tänzerisch ins Szene setzten. Ob als DJ Ötzi, Maria und Margot Hellwig, als Wildecker Herzbuben, Stefanie Hertel, Peter Alexander oder Karl Moik – die elf Tänzerinnen boten eine tolle Show und enteten dafür tosenden Applaus. Im Anschluss daran sorgten die „Tanzlmusi“ dafür, dass auch getanzt wurde und der „Weber Bene“ mit seinen Gstanzln für absolute Heiterkeit an diesem kurzweiligen Abend.

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