Trauer um Pfarrer Johannes Wolff

Waldershof
22.09.2022 - 12:03 Uhr

Für tiefe Betroffenheit sorgt in Waldershof der Tod von Seelsorger Johannes Wolff. Er starb am Mittwoch.

Seelsorger Johannes Wolff starb am Mittwoch im Alter von 74 Jahren.

Die Nachricht vom Tod des ehemaligen Stadtpfarrers der Kirchengemeinde Sankt Sebastian machte in der Kösseinestadt schnell die Runde. Johannes Wolff starb am Mittwoch im Alter von 74 Jahren.

Viele Waldershofer trauern um ihren ehemaligen Seelsorger, der 33 Jahre lang in der Pfarrgemeinde wirkte. Johannes Wolff wurde in Arzberg geboren. Seine Eltern stammten aus Glogau in Niederschlesien und fanden in Arzberg vorübergehend eine neue Heimat. Nach dem Grundschulbesuch zog die Familie nach Wunsiedel. Dort besuchte Johannes Wolff das Gymnasium. Schon damals engagierte sich der Jugendliche in der Katholischen Jugend. Im Jahr 1967 entschied er sich für das Priesterseminar in Regensburg. Nach vier Semestern folgten zwei Freisemester in Innsbruck. Anschließend setzte er sein Studium in Regensburg fort und beendete es 1972 mit der Diplomprüfung.

Am 30. Juni 1973 wurde Johannes Wolff von Bischof Rudolf Graber im Dom zu Regensburg zum Priester geweiht. Die erste Kaplanstelle führte den Geistlichen nach Amberg in die Pfarrei Sankt Georg. Dort sammelte er als Stadtjugendseelsorger wertvolle Erfahrungen für seine zukünftigen Aufgaben. Von Herbst 1978 an wirkte Johannes Wolff als Kaplan in Tirschenreuth und übernahm 1981 die Pfarrei Sankt Sebastian in Waldershof. Mit 67 Jahren zwangen gesundheitliche Probleme Johannes Wolff, vorzeitig in Ruhestand zu gehen. Lange hatte sich der Seelsorger innerlich gegen den vorzeitigen Ruhestand gewehrt, aber die ärztlichen Befunde nahmen ihn in die Verantwortung und er verlagerte seinen Lebensmittelpunkt nach Wunsiedel.

Das Requiem findet am Mittwoch, 28. September, um 14.30 Uhr in der neuen Kirche Sankt Sebastian statt, anschließend Beerdigung im Priestergrab. Sterberosenkränze werden am Montag, 26. September, um 19 Uhr, am Dienstag, 27. September, um 19 Uhr, und am Mittwoch, 28. September, um 14 Uhr, in der neuen Kirche Sankt Sebastian gebetet.

 
 

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