22.04.2021 - 14:13 Uhr
WaldershofOberpfalz

TSV Waldershof baut an "Hammerrang-Arena"

Keine Zeit für Ruhe. Der TSV Waldershof investiert in die Zukunft. Bis zum Herbst sollen rund 150 Sitzplätze an der "Hammerrang-Arena" entstehen.

Am Hammerrang errichtet der TSV Waldershof Sitzplätze für rund 150 Zuschauer. Bereits in den zurückliegenden Jahren hat der Verein rund eine halbe Million Euro in das Sportgelände und die Gebäude investiert.
von Oswald ZintlProfil

Der Blick geht trotz der einschränkenden Corona-Schutzmaßnahmen, die einen normalen Trainings- und Spielbetrieb nicht zulassen, positiv in die Zukunft: Die Vereinsführung des TSV Waldershof setzt auf das vielfältige ehrenamtliche Engagement der Mitglieder. Und die Zahlen sprechen für sich. Mit aktuell 569 Mitgliedern, davon 169 Kindern und Jugendlichen, hat der TSV Waldershof derzeit sogar den Mitglieder-Höchststand in seiner Vereinsgeschichte erreicht. Die Anfänge des Vereins gehen auf das Jahr 1906 zurück.

"Dieser Bereich wird sich harmonisch ins Gelände einfügen und mit Bodendeckern bepflanzt."

Vorstandssprecher Bernd Aßmann

Ein Motor der vielfältigen Aktivitäten ist Gerhard Greger. Der Fliesenlegermeister und seine Helfer sind stets bemüht, die Infrastruktur im Sportheim und auf dem weitläufigen Sportgelände zu verbessern. Derzeit nimmt die Arbeit an der „Tribüne“ der „Hammerrang-Arena“ Fahrt auf. Hier wurden bereits Erdarbeiten vorgenommen. Vorstandssprecher Bernd Aßmann schränkt allerdings ein, dass das Wort Tribüne nicht ganz zutreffe. „Wir werden hier auf Bänken etwa 150 Sitzplätze errichten, damit die Zuschauer sitzend die Heimspiele der Aktiven verfolgen können. Dieser Bereich wird sich harmonisch ins Gelände einfügen und mit Bodendeckern bepflanzt. Es bleibt ein grüner Bereich“, verspricht Aßmann. An eine Überdachung ist nicht gedacht.

Hoffen auf Spenden

Arbeitseinsätze sind im Bereich der Terrasse des Sportheims geplant. Und im Sportheim selbst gehen die Ausbauarbeiten im Dachgeschoss gut voran, wie zu erfahren ist. Eine weitere Schiedsrichter-Dusche ist bereits fertig. In einem nächsten Schritt entsteht ein Raum für diverse Gerätschaften. Geplant ist auch noch ein Jugendraum.

Doch all die Maßnahmen verursachen natürlich auch Kosten. Und gerade in Zeiten, da weder Eintrittsgelder eingenommen werden noch die Vereinsgaststätte etwas abwirft, hofft der TSV Waldershof auf Spenden. Eine Möglichkeit sieht Bernd Aßmann im Projekt „Rasenpatenschaften.“ Hier könnten sich Interessierte einen Teil des neuen Sportplatzes mit ihrem Namen "sichern". Eine Parzelle kostet 25 Euro. Weitere Informationen dazu gibt es auf der Homepage des Vereins (https://www.tsv-waldershof.org). Finanzielle Unterstützung erhält der TSV für seine Nachwuchsarbeit seit 2003 vom Förderverein, dem 120 Mitglieder die Treue halten.

Dank an Mitglieder

Bernd Aßmann, der sich selber als Schwabe und Schotte in seiner Funktion im Führungsgremium des TSV bezeichnet, erinnert auch daran, dass der Verein in den zurückliegenden 13 Jahren rund eine halbe Million Euro in die Verbesserung der Infrastruktur investiert habe. Dabei seien die Eigenleistungen nicht einmal mit eingerechnet.

Der TSV-Vorstandssprecher dankt allen ehrenamtlichen Helfern für ihren enormen Einsatz und hofft, dass sich weitere Mitglieder bei den Arbeiten in den Dienst des Vereins stellen: „Nur so können wir die Zukunft für alle Aktiven erfolgreich gestalten.“

Friedenfels
Die Arbeiten an den Sitzplätzen am Sportgelände laufen.

 

 

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