Waldershof
22.05.2026 - 17:42 Uhr

Waldershof startet Großoffensive im Straßenbau

Die Stadt Waldershof beginnt mit dem Ausbau von zehn Straßen. Die Projekte sollen die Infrastruktur verbessern und werden schrittweise umgesetzt.

Denis Bieniasz vom Ingenieurbüro Preishl und Schwan erläutert die umfassenden Tiefbauarbeiten. Bild: Margit Bayer/exb
Denis Bieniasz vom Ingenieurbüro Preishl und Schwan erläutert die umfassenden Tiefbauarbeiten.

Die Stadt Waldershof hat kürzlich den grundhaften Ausbau von insgesamt zehn Straßen im gesamten Stadtgebiet sowie in den Ortsteilen in Auftrag gegeben. Die Bauprojekte beginnen laut einer Pressemitteilung nun schrittweise im Mai und Juni 2026. Bei den betreffenden Straßen handelt es sich im Stadtgebiet Waldershof um die Fliederstraße, Neukirchnerstraße, Dr.-Eiber-Straße, Havilandstraße, Bahnhofstraße und die Braustraße mit Nazgasse. In den Ortsteilen sind die Weißensteinstraße und Schreinersberg (beide Hard), sowie die Rosenstraße mit einem Teilbereich der Steinwaldstraße und die Hohenharder Straße (alle Poppenreuth) betroffen.

Das mit Abstand größte Einzelprojekt sei hierbei der Ausbau der Bahnhofstraße mit einem Investitionsvolumen von rund 4,5 Millionen Euro, teilte die Stadt mit. Die Planungskosten sind darin noch nicht enthalten. Die Bauzeit dieses Projekts wird sich voraussichtlich über mindestens eineinhalb Jahre erstrecken. Die weiteren Straßenbaumaßnahmen sind kleiner dimensioniert und kürzer angelegt. Sie sollen überwiegend noch im aktuellen Jahr abgeschlossen werden.

Zudem laufe mindestens noch bis Juli die Baustelle der Ortsumgehung Waldershof, heißt es in der Mitteilung. Weiterhin sorgt auch die Sanierung und der Ausbau der Staatsstraße zwischen Marktredwitz und Waldershof durch den Freistaat auf oberfränkischer Seite für eine großräumige Umfahrung.

Was bedeutet „grundhafter Ausbau“?

Im Gegensatz zur reinen Erneuerung der Fahrbahndecke umfasst ein grundhafter Straßenausbau weit mehr Maßnahmen: Sämtliche vorhandene Infrastrukturen werden überprüft und – soweit notwendig – vollständig erneuert. Dazu gehören Kanalisation, Wasserleitungen, Hausanschlüsse und gegebenenfalls Strom- und Gasleitungen sowie Leerrohre für den Glasfaserausbau. Gleichzeitig verlegt die Stadt nach ihrem Masterplan für den Breitbandausbau bei sämtlichen Straßenbaumaßnahmen auch Leerrohre für zukünftige Glasfaseranschlüsse.

Immer wieder werde die Stadt darauf angesprochen, warum Baustellen lange dauern oder warum zeitweise scheinbar nicht gearbeitet werde. Dazu erläutert die Stadt: Die beauftragten Firmen arbeiten mit Hochdruck und so schnell wie möglich. Gerade bei der Erneuerung von Wasserleitungen gelten jedoch strenge Vorschriften. Neu verlegte Wasserleitungssysteme müssen ausreichend gespült und desinfiziert werden. Erst wenn ein vollständig keimfreies Ergebnis vorliegt, dürfen die neuen Leitungen in das Netz eingebunden werden.

„Wir danken den Bürgerinnen und Bürgern für ihre Geduld. Jede Baustelle ist immer mit starken Einschränkungen für die Anwohner verbunden“, so Erste Bürgermeisterin Margit Bayer. Sie betont zudem die große finanzielle Bedeutung: „Wir machen das, weil wir bis Ende 2027 all diese Straßen gebaut und endabgerechnet haben müssen, um noch die volle Förderung nutzen zu können.“

Über 20 Millionen Euro

Diese Meldung ist aus Informationen der genannten Organisation oder Behörde und mit Unterstützung durch KI erstellt worden.

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