04.11.2020 - 14:40 Uhr
Waldkirch bei GeorgenbergOberpfalz

Große Trauer um Karl Völkl

Mit Karl Völkl ist am 28. Oktober ein überaus engagierter Mitbürger gestorben. Er wurde 79 Jahre alt. Pfarrei und Vereine verlieren einen wichtigen Eckpfeiler.

Karl Völkl.
von Josef PilfusekProfil

Um Karl Völkl trauern vor allem Ehefrau Maria, geborene Reber – mit ihr war er seit Mai 1968 verheiratet gewesen –, die Töchter Beate und Martina mit ihren Familien einschließlich der drei Enkel Matthias mit Jessica, Christian und Michael, Patenkind Karl sowie die Geschwister mit ihren Angehörigen.

Völkl, am 7. Januar 1941 in Leßlohe geboren, hat sich in seiner Heimatgemeinde im großen Maße ehrenamtlich engagiert. Als leuchtendes Beispiel und Vorbild gilt er bei der Feuerwehr Waldkirch. Ob als Kommandant von 1977 bis 1999 und danach noch als Vorsitzender bis 2005: Völkls Verdienste um die „Floriansjünger“ sind nicht zu zählen. Deshalb war die Ernennung zum Ehrenmitglied 2008 die logische Folge. 2019 hat ihn die Feuerwehr für insgesamt 60-jährige Mitgliedschaft, die 1959 bei der Feuerwehr Reinhardsrieth begonnen hatte, ausgezeichnet.

Eine große Lücke hinterlässt Völkl auch bei der Schützengesellschaft "Grenzland“ Waldheim. Das gilt auch für die Blaskapelle Waldkirch, bei der er viele Jahre lang mit Pauke und Trommel den Takt angegeben hatte, und den Imkerverein Waidhaus. Der leidenschaftliche Bienenzüchter hatte dem Verein seit 1958 angehört und war erst im September dieses Jahres zum Ehrenmitglied ernannt worden.

Nicht zu zählen sind auch Völkls Verdienste in der Pfarrei Neukirchen zu St. Christoph. Schließlich hatte er als ehemaliger Vorsitzender des Kirchenausschusses Waldkirch Vorzügliches geleistet, darunter bei der Sanierung der Filialkirche St. Josef von 1999 bis 2000. Außerdem hatte er sich als langjähriger Mesner in „seinem“ Gotteshaus nahezu um alles mit größtem Einsatz gekümmert.

Der Sterberosenkranz wird heute, Donnerstag, um 19 Uhr in der Filialkirche St. Josef gebetet. Das Requiem beginnt am Freitag um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche in Neukirchen zu St. Christoph. Danach ist die Beerdigung.

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