21.03.2019 - 09:47 Uhr
Waldkirch bei GeorgenbergOberpfalz

Schlagkräftige Siedlertruppe

Matthias Kotschenreutehr, Vorsitzender der Siedler in Waldkirch, ist mit der Entwicklung des Vereins grundsätzlich zufrieden, wünscht sich aber eine bessere Beteiligung bei den Veranstaltungen.

von Josef PilfusekProfil

In der Jahreshauptversammlung der Waldkirchner Siedlergemeinschaft am Sonntag im ehemaligen Schulhaus sprach der Vorsitzende von einer „starken Mannschaft und Leuten, die mit anpacken, egal ob als Mitglied selbst oder Ehepartner des Mitglieds“. Als bestes Beispiel dafür bezeichnete er die große Rosenmontagsfete und fand: „Da haben wir wieder bewiesen, was wir für eine schlagkräftige Truppe sind.“ Höhepunkte 2018 waren für ihn unter anderem die Wanderungen oder gemeinsame Aktionen mit der Feuerwehr und KLJB. „Es erfüllt mich mit Freude, wenn ich sehe, dass wir jedes Jahr ein bisschen draufsetzen, und da denke ich nur an unsere Weihnachtsfeier“, blickte Kotschenreuther zurück. Als festen Bestandteil nannte er auch den monatlichen Frauenstammtisch und empfahl: „Geht hin, ihr wisst ja nicht, was ihr sonst verpasst.“

Mehr Zuspruch wünschte er sich von den Mitgliedern, insgesamt 50 an der Zahl. „Denn jede Veranstaltung ist mit einer Menge Planung und Arbeit verbunden.“ Deshalb fand er: „Ich habe hier manchmal das Gefühl, der Prophet im eigenen Land gilt nichts.“ Deshalb kündigte er an: „Im Jahr 2019 wird es keinen Ausflug der Dorfgemeinschaft mehr geben. Hier sind Feuerwehr und Siedler einer Meinung, weil die Beteiligung von Jahr zu Jahr abgenommen hat und selbst angemeldete Mitglieder nicht mitgefahren sind.“

Probleme gibt es laut Kotschenreuther mit einigen Geräten, darunter der Vertikutierer oder der Häcksler. „Deshalb haben wir beschlossen, die Geräte aus dem Verleih zu nehmen“, informierte er und kündigte für die Jahreshauptversammlung den Tagesordnungspunkt „Anschaffung von Geräten“ an.

In diesem Sommer 2019 soll es auch noch eine Feier zum 60-jährigen Bestehen – die Gründung war am 1. April 1959 – geben. „In einem Teil des Programms wollen wir altes Filmmaterial anschauen“, sagte Kotschenreuther. „Auf jeden Fall soll es ein Abend für uns und unsere Mitglieder sein, an dem die Älteren in Erinnerungen schwelgen können.“

Ein besonderes Gedenken galt den zuletzt verstorbenen Johann Baier, Josef Kick, Franz Seidl (früherer Kassenprüfer) und Maria Kick (ehemalige Schriftführerin und langjähriges Ausschuss-Mitglied). Beifall erhielt auch Kassier Martin Vogl, dessen akribische Buchführung Markus Fritsch lobte. Er hatte die Unterlagen gemeinsam mit Markus Götz geprüft.

Ausgezeichnet worden wären Robert Plödt für 40-jährige Mitgliedschaft und Helga Müller, die bereits seit 50 Jahren zur Siedlerfamilie zählt. Beide waren jedoch verhindert.

„Gott sei Dank“ kommentierte Arthur Weber die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge und sprach von einer guten Entscheidung für die Bürger/innen. Noch völlig offen ist nach den Aussagen des stellvertretenden Bezirksvorsitzende des Verbands Wohneigentum in Bayern die Entscheidung über die Reform der Grundsteuer. „Da wird aber in diesem Jahr noch etwas passieren“, sagte Weber, der außerdem über die Einkaufsvorteile der Siedler-Mitglieder in den Märkten Knorr und OBI informierte und ergänzte: „ATU wird bald dazukommen.“

Lob erhielten die Waldkirchner von Johann Maurer, der sich freute, „dass bei euch alles geordnet ist“. Zur Abschaffung der Straßenausbaubeiträge pflichtete der Bürgermeister dem Präsidenten des Bayerischen Gemeindetags, Uwe Brandl, bei, „der einen vollständigen Ausgleich für die Kommunen seitens des Freistaats Bayern fordert“.

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