02.04.2019 - 11:34 Uhr
Waldkirch bei GeorgenbergOberpfalz

Vorzeige-Ortsverein im Kreisverband

Josef Rewitzer und Sarah Kellner loben die vorbildliche Arbeit im VdK Waldkirch und heben das Ehrenamt hervor. Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung stehen drei langjährige Mitglieder.

Josef Träger (rechts) steht weiter an der Spitze des VdK-Ortsverbands Waldkirch und hat mit Renate Reber (Zweite von rechts) eine neue Stellvertreterin. Weiter in der Vorstandschaft wirken mit: Martin Käs, Anna Träger und Alexandra Hacker (von links).
von Josef PilfusekProfil

Mit seinen 28 Mitgliedern ist der VdK-Ortsverband zwar eine relativ kleine Gemeinschaft, laut Josef Rewitzer aber aktiv wie ein großer. Der Kreisvorsitzende lobte in der Zusammenkunft im Gruppenraum des Feuerwehrhauses die Arbeit des Teams um Josef Träger, der für weitere vier Jahre an der Spitze steht.

Träger gab den Dank an die Kreisgeschäftsstelle in Weiden zurück und sprach von einem stets hervorragenden Verhältnis, als er feststellte: „Dort stoßen wir immer auf offene Ohren.“ Der Rechenschaftsbericht des Vorsitzenden machte deutlich: Der Ortsverband war viel präsent, ob bei überörtlichen Versammlungen auf Bezirks- und Landkreisebene oder bei der Verabschiedung des Kreisgeschäftsführers Siegmund Bergmann und der Vorstellung dessen Nachfolgerin Sarah Kellner. Beteiligt hatten sich die Waldkirchner auch an der Sammlung „Helft Wunden heilen“. Dazugekommen war auch wieder die Pflege des Kriegerdenkmals am Platz vor der Filialkirche St. Josef.

Dass in Waldkirch bestens gewirtschaftet wird, zeigte Martin Käs, dessen akribische Buchführung in der Geschäftsstelle große Anerkennung fand. „Die Kasse wird dort alle drei Monate geprüft“, wies Träger hin.

Für Rewitzer „wird bei euch verdammt gute Arbeit geleistet. Ich bin wirklich positiv überrascht.“ Der Kreisvorsitzende sprach von einem „Vorzeige-Ortsverein im Kreisverband“ und freute sich, „dass Haupt- und Ehrenamt bestens harmonieren“. Als Beispiel nannte er die 220 ehrenamtlich tätigen Frauen und Männer im Kreisverband.

„In Bayern sind es derzeit 15000“, informierte Rewitzer, dessen Worten zufolge der VdK im Freistaat auf zurzeit 694000 Mitglieder bauen kann. „Da stimmt etwas nicht“, kommentierte er die Feststellung, „dass Kinder mehr Angst vor einer Armut ihrer Eltern als vor Krieg haben“.

Dass der VdK-Kreisverband für eine kompetente Rechtsberatung im gesamten Sozialbereich steht, unterstrich Kellner, die unter anderem von zahlreichen Anträgen im Bereich der Rente oder Widerspruchs- und Klageverfahren sprach und sich über Verbesserungen bei der Mütter- und Erwerbsminderungsrente freute. „Ich begrüße die Diskussion zur Grundrente“, sagte die Kreisgeschäftsführerin und ergänzte: „Bei einem fairen Lohn wäre eine Grundsicherung nicht nötig.“ Und so sprach sie sich für eine Anhebung des Mindestlohns auf wenigstens zwölf Euro in der Stunde aus.

Schließlich wies Kellner auf den Start der VdK-Kampagne „Rente für alle“ hin und kündigte zum Abschluss eine Großdemonstration in München an. „Das Ehrenamt bildet das Fundament unseres Verbandes“, unterstrich auch sie das herausragende Engagement.

„Am 5. Mai ist in München eine Podiumsdiskussion mit der Landesvorsitzenden Ulrike Mascher“, warb der Vorsitzende noch für die Teilnahme an der Messe „Die 66“ in München. Das 70-jährige Bestehen soll dann 2020 entsprechend gefeiert werden.

Neuwahlen:

Das Ergebnis der Neuwahlen: Vorsitzender Josef Träger, Stellvertreterin Renate Reber (bisher Herbert Säckl), Schriftführerin Alexandra Hacker (bisher Renate Reber), Beisitzer Anna Träger (neu) und Martin Käs, der weiterhin für die Finanzen verantwortlich ist.

Ehrungen:

Kreisgeschäftsführerin Sarah Kellner und Kreisvorsitzender Josef Rewitzer ehrten für 10 Jahre Mitgliedschaft Martin Käs. 20 Jahre sind es bei Anna Träger, 30 Jahre bei Karin Friedl.

Kreisvorsitzender Josef Rewitzer (links) und Kreisgeschäftsführerin Sarah Kellner (rechts) zeichnen Karin Friedl, Martin Käs und Anna Träger (von links) für langjährige Mitgliedschaft im VdK aus.

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