Das Waldsassener Bürgerfest ist eine Institution in der Region - und auch die 42. Auflage am Sonntag zeigte, warum das so ist. Das Event bestach erneut mit musikalischer und kulinarischer Vielfalt, hinzu kamen Tanzaufführungen, Sporteinlagen, Zauberei und Mitmach-Aktionen.
Obwohl es immer wieder mal kurz tröpfelte und sich die Temperaturen in Grenzen hielten, wollten Tausende in der Klosterstadt feiern. Zum Waldsassener Erfolgsgeheimnis dürfte zählen, dass das Bürgerfest nicht auf ein einziges Areal beschränkt ist. An vielen Plätzen, Ecken und Nischen war wieder jeweils etwas anderes geboten.
Federball-Dart und Kanufahren
Action war angesagt beim Fußball-Dart, beim Federball, beim Kanufahren oder beim Bierkasten-Klettern. Staunende Blicke gab es bei einer Trial-Show mit dem ehemaligen Vizeweltmeister Stefan Eberharter aus dem Zillertal. Für Aufsehen sorgte auch eine Pole-Dance-Show. Neun junge Frauen des Studios "Aktiv" aus Marktredwitz zeigten ihr Können beim Stangentanz. Nicht fehlen durften auch Auftritte von Tanzgruppen des TV Waldsassen.
Blasmusik, Countrysongs und Rockhits waren beim Bürgerfest ebenso zu hören wie Metal oder Mittelalter-Klänge. Uli Sangl aus Bärnau, früher selbst bei der "Stonewood Stringband" aktiv, zeigte sich begeistert: "Was hier im musikalischen Bereich abgeht, ist sensationell." Zudem merkte er an: "Das Essen geht hier nie aus." Ähnlich sah es auch Reinhard Scharnagl aus Mitterteich: "Waldsassen macht es super. Mehr Vielfalt wie hier geht gar nicht mehr."
Gemischte Streifen
Caro Lang aus Tirschenreuth genoss das Gastspiel der Band "Rammeschucksn". Jedes Jahr komme sie zu dem Event nach Waldsassen, wie sie betonte, "denn das Bürgerfest hier ist vielfältig. Dagegen ist das Bürgerfest in Tirschenreuth langweilig". Auch Bürgermeister Bernd Sommer zeigte sich am Abend in einem ersten Resümee zufrieden: "Es hat wieder einmal alles gepasst."
Bis spät in die Nacht hinein wurde kräftig gefeiert. Trotz der riesigen Besucherzahl blieb es bis auf einzelne kleinere Vorkommnisse ruhig und friedlich. Präsenz zeigte auch heuer wieder die Polizei in Form gemischter Streifen mit Beamten aus Waldsassen und Cheb/Eger. Das BRK Waldsassen war mit 29 Helferinnen und Helfern im Einsatz. Zweimal habe der Rettungswagen ausrücken müssen, ernste Vorfälle gab es laut Einsatzleiter Phil Wolfrum aber nicht. "Dennoch war es wichtig, dass wir präsent waren", bilanzierte Wolfrum.

































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