Waldsassen
05.11.2026 - 11:22 Uhr

Bundespolizei entdeckt verbotene Pyrotechnik und Waffen in Waldsassen

Bei Grenzkontrollen in Waldsassen stellt die Bundespolizei verbotene Pyrotechnik und Waffen sicher. Die Beamten ermitteln wegen Verstößen gegen das Sprengstoff- und Waffengesetz.

Die Bundespolizei entdeckt verbotene Pyrotechnik und Waffen bei Kontrollen in Waldsassen. Symbolbild: Bundespolizei
Die Bundespolizei entdeckt verbotene Pyrotechnik und Waffen bei Kontrollen in Waldsassen.

Am Mittwoch, 4. November, hat die Bundespolizeiinspektion Waidhaus bei Grenzkontrollen in Waldsassen in drei Fällen verbotene Pyrotechnik und Waffen sichergestellt. Das berichtet die Bundespolizeiinspektion in einer Pressemitteilung. Die betroffenen Personen waren zuvor aus Tschechien eingereist. Die Bundespolizei ermittelt nun wegen des Verdachts auf Verstöße gegen das Sprengstoff- und Waffengesetz.

Zunächst kontrollierten die Beamten einen 22-jährigen und einen 23-jährigen Deutschen, die gemeinsam in einem Auto über die B 299 aus Tschechien nach Deutschland eingereist waren. Im Fußraum hinter dem Beifahrersitz fanden die Polizisten eine Packung Böller der Kategorie F4. Standard Silvesterfeuerwerk fällt unter die Kategorie F2. In der Mittelkonsole entdeckten sie ein Butterflymesser, einen verbotenen Elektroschocker und einen Wurfstern.

Kurz darauf kontrollierten die Beamten einen 19-jährigen Polen, der zunächst angab, nichts Verbotenes dabei zu haben. Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs fanden die Polizisten jedoch in der Ablage der Fahrertür ein verbotenes Reizstoffsprühgerät.

Ein 18-jähriger Deutscher, der ebenfalls kontrolliert wurde, verneinte ebenfalls, etwas Verbotenes dabeizuhaben. Dennoch fanden die Beamten bei ihm Böller der Kategorien F3 und F4 im Fahrzeug. In allen Fällen stellten die Beamten die Pyrotechnik und die Waffen sicher und leiteten Ermittlungsverfahren ein.

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