15.09.2020 - 09:30 Uhr
WaldsassenOberpfalz

Erinnerungen an den Retter von Maria Loreto

Monsignore Herbert Hautmann aus dem fränkischen Gößweinstein wurde 1934 in Eger geboren. Das Kriegsende erlebte er als Elfjähriger in Altkinsberg. Dorthin kehrte er jetzt zurück, aus besonderem Anlass.

Monsignore Herbert Hautmann (links), geboren 1934 in Eger, feierte in Maria Loreto 60. Priesterjubiläum. Mitkonzelebrant und Prediger war der Militärpfarrer Sebastian Gräßer aus Frankenberg/Sachsen.
von Konrad RosnerProfil

Am 13. März 1960 wurde Monsignore Herbert Hautmann im Dom zu Bamberg zum Priester geweiht. Zur Erinnerung an sein 60. Priesterjubiläum wurde jetzt ein Gottesdienst in der Wallfahrtskirche Maria Loreto im westböhmischen Stary Hroznatov (Altkinsberg) gefeiert.

Pfarrer Hautmann durfte zu seinem Jubiläum auch viele Verwandte und Bekannte begrüßen. Zudem überreichte ihm Ulrika Hart, die Vorsitzende des Fördervereins Maria Loreto in Waldsassen, vor dem Gottesdienst ein Erinnerungsgeschenk.

Zum 16. Todestag von Anton Hart wurde beim Gottesdienst auch des Unternehmers und "Retters von Maria Loreto" gedacht, der wegen seiner Verdienste auch zum Ehrenbürger von Waldsassens Nachbarstadt Cheb/Eger ernannt wurde. Hart war am 15. September 2004 verstorben. Musikalisch wurde der Gottesdienst von Alois Fischer an der Orgel begleitet.

Konzelebrant und Prediger war der Militärpfarrer Sebastian Gräßer aus Frankenberg/Sachsen. In den Mittelpunkt seiner Predigt stellte der Militärseelsorger aus dem Bistum Dresden-Meißen das Vergeben und Verzeihen. Dabei stellte er klar, dass man Vergeben und Verzeihen nur dann könne, wenn man auch vergessen könne. Ohne ein Vergessen könne man nicht verzeihen.

Im Blickpunkt:

Wallfahrt der Pfarrei Konnersreuth

Am Sonntag (20. September) findet die traditionelle Wallfahrt der Pfarrei Konnersreuth statt, organisiert von der Frauen Union. Beginn des Gottesdienstes ist um 15 Uhr in Maria Loreto, Zelebrant ist Pater Benedikt Leitmayr. Ob diese Wallfahrt stattfindet ist jedoch noch nicht ganz sicher, da die Zahl der Corona-Fälle im Landkreis Cheb/Eger zuletzt stark angestiegen ist.

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