16.10.2019 - 11:20 Uhr
WaldsassenOberpfalz

Ein großes Kompliment für das Stiftland

Jedes Jahr treffen sich die Funkamateurinnen irgendwo in einer Ecke in Deutschland. Diesmal war die Funkamateurin Silvia Kreuzer aus Burggrub bei Krummennaab die Ausrichterin dieses viertägigen Jahrestreffens in Waldsassen.

Für die am weitesten angereiste Funkamateurin Perdita Geiß aus dem niedersächsischen Beverstedt/Hollen hatte Bürgermeister Bernd Sommer ein kleines Geschenk mitgebracht. Von links Ortsvorsitzender Manfred Meier, Bernd Sommer, Perdita Geiß, Silvia Kreuzer und Gerald Hruby.
von Konrad RosnerProfil

Jedes Jahr treffen sich Amateurfunkerinnen aus dem ganzen Bundesgebiet irgendwo in einer Ecke in Deutschland. Diesmal war Silvia Kreuzer aus Burggrub bei Krummennaab die Ausrichterin dieses viertägigen Jahrestreffens in Waldsassen. Weil Silvia Kreuzers Ehemann Josef ein gebürtiger Waldsassener ist, kam ihr die Idee, dieses Treffen in der Klosterstadt auszurichten. 24 Funkamateurinnen aus ganz Deutschland und 17 Partner nahmen an dieser deutschlandweiten Zusammenkunft teil. Alle Teilnehmer zeigten sich begeistert - von der Landschaft, aber auch von dem Programm, das Silvia Kreuzer ausgearbeitet hatte.

Vier Tage verbrachten die Funkamateurinnen mit ihren Begleitungen im Stiftland, Quartier nahmen die Gäste im Hotel-Gasthof der Familie Pirkl. Zum Auftakt hieß Bürgermeister Bernd Sommer die Besucher willkommen. Der Rathauschef machte den Gästen, die bis aus dem hohen Norden in die nordöstlichste Ecke Bayern anreisten, die Region und das Stiftland sehr schmackhaft. "Vielen ist diese Ecke noch geheim, aber dafür umso schöner", so Sommer. "Genießen Sie unsere schöne Landschaft und die tollen Restaurants sowie die vielen Sehenswürdigkeiten." Sommer wies unter anderem auf den Drachenlikör und die Lebkuchen aus Waldsassen hin und lud zu einem längeren Aufenthalt im Stiftland ein. Denn vier Tage seien viel zu kurz, um alles sehen zu können.

859 Kilometer einfach

Für die am weitesten angereiste Funkamateurin, Perdita Geiß aus Beverstedt/Hollen (Niedersachsen), hatte der Bürgermeister ein Geschenk dabei. 859 Kilometer fuhr sie zu diesem Treffen, einfach. Am Freitag stand vormittags die Besichtigung der Basilika auf dem Programm, Gerald Hruby fungierte als Gästeführer. Organist Franz Ballon spielte auf der Orgel einige klassische Stücke.

"Nachthemdenparty"

Am Nachmittag wurde mit dem "Petersklausen-Express" die Kapplkirche angesteuert, danach folgte in der "Petersklause" in Großbüchlberg die Tagung. Abends ging's zur traditionellen "Nachthemdenparty". Am Samstagvormittag wurde das tiefste Bohrloch der Welt bei Windischeschenbach besichtigt, ehe am Nachmittag Bayreuth auf dem Programm stand.

Am Abend fand ein "Oberpfälzer Abend" im Prinzregent Luitpold" in Waldsassen statt, das Duo "Wondrebtaler" spielte dazu auf. Am Sonntag brach der Großteil der Gäste mit vielen bleibenden Eindrücken zur Heimreise auf. Manche Teilnehmer hängten noch ein paar Urlaubstage an. Silvia Kreuzer lobte im Rückblick vor allem Gastwirt und Hotelier Klaus Pirkl mit Team. Sie hätten den Gästen sprichwörtlich fast jeden Wunsch von den Lippen abgelesen.

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