Das traditionelle Herbstkonzert des 1. Akkordeonorchesters Waldsassen fand am Samstagabend in der Klosterkirche statt und bot ein hohes musikalisches Niveau. Das Repertoire reichte von konzertanten bis zu geselligen Stücken, ohne dass die Zuhörer gleich in Schunkelrunden ausbrachen. Dafür war die Klosterkirche auch nicht der geeignete Ort. In diesem Jahr fand das Konzert nicht wie üblich in der Klosteraula statt, da diese derzeit umgebaut wird. Es hätten jedoch mehr Besucher kommen können.
Als Gast war neben Bürgermeister Bernd Sommer auch Landrat Hubert Schicker mit Ehefrau Karolina dabei. In seinem Grußwort erwähnte der Landrat, dass er als Kind selbst einmal in diesem Orchester mitgespielt habe. Zwei Jahre lang spielte er in diesem Ensemble, bevor er erkannte, dass die Blasmusik besser zu ihm passe.
Im Gespräch mit Oberpfalz-Medien erinnerte er sich daran, dass er beim allerersten Herbstkonzert des Akkordeonorchesters in den achtziger Jahren, das damals noch in der Aula der Hauptschule stattfand, aktiv dabei war. Sicherlich zur Freude des Orchesters überreichte er nach seiner Rede an Dirigentin Dr. Silke Polata eine Spende in Höhe von 250 Euro. Die verbindenden Texte zwischen den musikalischen Beiträgen sprach Dr. Norbert Kotzbauer.
Das knapp zweistündige Konzert des 13-köpfigen Orchesters begann mit „Non più andrai“ aus „Die Hochzeit des Figaro“ von Wolfgang Amadeus Mozart. Danach folgte die Ouvertüre aus „Der Schauspieldirektor“, ebenfalls von Mozart. Nach einem Intermezzo mit den Stücken „Der Kalif von Bagdad“ und „Auf einem persischen Markt“ gab Simone Polata eine Kostprobe als Solistin. Das Ensemble spielte an diesem Abend auch stark die „Tramp-Melodie und Old-Shatterhand-Melodie aus der Karl-May-Suite“. Mit „A Sentimental Reflection“ endete dieses eindrucksvolle Konzert. Nach dem Konzert lud das Orchester im Kreuzgang zu einem gemeinsamen Sektempfang ein.














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