27.01.2019 - 14:37 Uhr
WaldsassenOberpfalz

„Hilfen für Kinder und Erwachsene“

Die Realschule im Stiftland spendet 2400 Euro an drei Organisationen. In den vergangenen 20 Jahren hat die Schule mehr als 25 000 Euro an Spenden weitergeleitet.

Großer Tag für die Realschule im Stiftland. Im Beisein aller Klassen- und Schulsprecher wurden jetzt 2400 Euro als Spendengelder an die Aktionen „Solidarität“, „Lichtblicke“ und „Feuerkinder“ gleichmäßig verteilt. Schulleiter Stephan Drexler (Mitte) überreichte die Gelder an die Damen, (rechts neben ihn) an Dr. Annemarie Schraml, Edith Lippert und Geroldine Ondrusek. Konrektor Reiner Summer (Zweiter von links) wusste, dass die Realschule seit zwanzig Jahren mehr als 25.000 Euro für diese Zwecke gespendet hat.
von Josef RosnerProfil

Einmal mehr hilft die Realschule im Stiftland Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Am Donnerstagvormittag überreichten die Klassen- und Schulsprecher - gemeinsam mit der Schulleitung - an drei Organisationen jeweils 800 Euro. Die 2400 Euro sind der Erlös des letztjährigen Weihnachtsbasars. Konrektor Reiner Summer hatte genau nachgerechnet: In den vergangenen 20 Jahren hat die Realschule mehr als 25 000 Euro an Spenden weitergeleitet. Schulleiter und Rektor Stephan Drexler hatte zur Scheckübergabe ins Musikzimmer der Schule eingeladen.

Als wichtige Stützen der Schule bei der kleinen Feierstunde mit dabei waren alle Klassen- und Schulsprecher: Sie sollten als Multiplikatoren wirken und ihren Mitschülern erzählen, welche drei Organisationen jeweils in den Genuss der Gelder kommen. Je 800 Euro erhielten Dr. Annemarie Schraml (Feuerkinder), Edith Lippert (Lichtblicke) und Geroldine Ondrusek (Solidarität). Alle drei Vertreterinnen der Organisationen stellten sich und ihre Arbeit vor.

Geroldine Ondrusek berichtete in Wort und Bild über ihre Arbeit in Kenia und Ruanda. In Kenia wird ein Kinderheim unterstützt, in Ruanda werden zwei Projekte mit Pater Donko realisiert. Die Gelder gehen an ein Kinderheim und ein Krankenhaus. Ondrusek nannte es wichtig, dass die Kinder in Afrika in die Schule gehen. "Bildung ist die wichtigste Voraussetzung für ein besseres Leben". Dr. Annemarie Schraml berichtete, dass sie seit genau 20 Jahren in Tansania Menschen operiert. Ihr Hauptaugenmerk gilt der Beseitigung von Klumpfüßen, die sich Kinder oft bei der Zubereitung von Essen am offenen Feuer zuziehen.

Bis zu drei mal im Jahr ist sie in Tansania, um medizinisch zu helfen. Finanziert wird dies alles ausschließlich mit Spenden. "Wir brauchen im Jahr rund 150 000 Euro. Dank der großartigen Unterstützung aus meiner Heimat ist dies möglich". Dabei arbeiten Ärzte und Personal ausschließlich ehrenamtlich. Dr. Annemarie Schraml zeigte Bilder, wie die Leute in Tansania in ärmsten Verhältnissen hausen. "Seit vergangenen Jahr bauen wir auch kleine Häuser für Familien", sagte Dr. Schraml. Auch sie nannte es wichtig, dass Kinder zur Schule gehen. Am 17. Februar fliegt sie erneut nach Tansania.

Edith Lippert berichtete kurz über ihre Aktion "Lichtblicke", die sie seit fast nunmehr elf Jahren als Schirmherrin betreut. "Bei uns gibt es kein Bargeld, sondern nur Gutscheine", klärte sie die Kinder über die Hilfe auf. Die Organisation unterstütze nur, wenn es andere staatliche Hilfen nicht mehr gebe. Alle drei Damen dankten den Schülern und der Schulleitung für ihre wertvolle Hilfen mit einem "Vergelt's Gott".

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