20.02.2020 - 10:41 Uhr
WaldsassenOberpfalz

Kapseln, Tabletten und Pulvermischungen

Eine Delegation der Freien Wählern besichtigte die Firma Vital Products am neuen Standort in Waldsassen.

In hygienischen Schutzanzügen besichtigten die Gäste die Produktion. Mit dabei waren Firmenchef Carl-Rudolf Pfletscher (Sechster von links), Qualitätsmanager Udo Eichhorn (Dritter von links) sowie die Freien Wähler MdL Tobias Gotthardt (Vierter von links), Ely Eibisch (Siebter von links) und Johann Wurm (Neunter von links).
von Josef RosnerProfil

70 Mitarbeiter erwirtschaften einen Jahresumsatz von 20 Millionen Euro: Auf dem Gelände der ehemaligen Porzellanfabrik Bareuther hat seit Februar 2018 die Firma Vital Products ihren neuen Standort. Das Unternehmen stellt Nahrungsergänzungsmittel und diätetische Lebensmittel in Form von Kapseln, Tabletten und Pulvermischungen her und ist in Waldsassen seit vielen Jahren etabliert. In den Neubau hat das Unternehmen 7 Millionen Euro investiert.

Die Freien Wähler (FW) informierten sich jetzt vor Ort über das Unternehmen. Bürgermeisterkandidat Johann Wurm dankte der Geschäftsleitung für die Möglichkeit des Firmenbesuchs. Mitgekommen waren Stadtratskandidaten sowie MdL Tobias Gotthardt und FW-Landratskandidat Ely Eibisch. Firmenchef Carl-Rudolf Pfletscher sagte, dass sein Unternehmen große Lieferanten beliefere. Deren Kunden seien wiederum Apotheken und Drogerien. Produkte aus Waldsassen gehörten mitunter zum Sortiment großer Discounter und Drogerieketten.

Seit Februar 2018 befindet sich das Unternehmen am jetzigen Standort „Zur ehemaligen Porzellanfabrik“, nachdem im ehemaligen Comet-Gebäude untergebracht war. Die Führung durch den Betrieb übernahm Qualitätsmanager Udo Eichhorn mit Unterstützung von Prokurist Michael Würtemberger. Erste Station des Besuchs war die rund 6500 Quadratmeter große Lagerhalle. In der hauseigenen Konfektion werden die Artikel verpackt. Eichhorn informierte, dass das Unternehmen über ein eigenes Labor verfügt und Identitätsprüfungen der Rohstoffe im Haus durchführt.

Die Hälfte der Mitarbeiter kommt aus Tschechien: Der deutsche Arbeitsmarkt, so Pfletscher, sei nahezu leergefegt. Es sei schwierig, Leute zu bekommen. „Der Großteil der Mitarbeiter sind Produktionshelfer“, sagte Udo Eichhorn. Nach dem Besuch der Lagerhalle mussten die Besucher Schutzkleidung anlegen, die Hände waschen und desinfizieren: Nächste Station war der Bereich der Herstellung der Lebensmittel. „Unsere Herstellung hat höchsten hygienischen Standard“, sagte Eichhorn zu den staunenden Besuchern. Fünf Kapselfüller-Maschinen sind im Einsatz, um dem weiter steigendem Kundeninteresse gerecht zu werden. Pro Stunde würden bis zu 7000 Kapseln hergestellt; doch im Mai werde eine neue Kapselmaschine geliefert, die ein Vielfaches der Kapseln in einer Stunde fertigen werde. Den Abschluss des 90-minütigen Besuchs bildete ein Blick in die Konfektion, wo die Produkte verpackt werden.

Modernste Maschinen stehen den Mitarbeitern in der Konfektion zur Verfügung.
Sie nahmen die Kapseln genauer unter die Lupe: (von links) Udo Eichhorn, Johann Wurm, Ely Eibisch und MdL Tobias Gotthardt.
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