02.02.2020 - 10:01 Uhr
WaldsassenOberpfalz

"Kett-Moidla" helfen mit ihrem Hobby

Die Freude ist groß bei Martina Sötje von der Selbsthilfegruppe Behinderte und Nichtbehinderte und Angelika Wegmann vom Ambulanten Hospizdienst der Caritas. Beide durften jeweils 400 Euro von Andrea Burger entgegennehmen.

Schatzmeisterin Christine Fröhlich und Vorsitzende Martina Sötje von der Selbsthilfegruppe Behinderte/Nichtbehinderte (von links) sowie (von rechts) Angelika Wegmann vom Ambulanten Hospizdienst und Andrea Burger vorm Schaufenster des Geschäfts Wohlrab, wo die Handarbeiten ausgestellt sind.
von Autor KGGProfil

Seit mehr als zwei Jahrzehnten schon strickt Andrea Burger zusammen mit ihren beiden Schwestern Monika Blay und Waltraud Menzl und Mama Rosa Kett viele schöne Sachen. Durch den Verkauf leisten sie wertvolle Hilfe.

"Stricken ist unser Hobby. Und damit noch jemanden unterstützen - das ist doch super", sagt Monika Blay. Dabei wirft das älteste der drei "Kett-Moidla" einen Blick ins Schaufenster der Familie Wohlrab. Dort sind in liebevoller Handarbeit entstandene Puppenkleidung, Socken, Filzschuhe und noch anderes mehr das ganze Jahr über zu bewundern.

Andrea Burger freut sich immer, wenn sie Leute vor dem Schaufenster stehen sieht und die die "bestrickten Puppen" betrachten sowie sich dabei vielleicht an die eigene Kindheit zurückerinnern.

Spezialistin im Sockenstricken ist Waltraud Menzl. Sie findet, dass die Sockenwolle immer bunter werde und schöner - und damit seien gestrickte Socken voll im Trend. Bei der Spendenübergabe dankte Andrea Burger der Familie Wohlrab, dass sie seit vielen Jahren diese Sache unterstützt und ein Schaufenster hier in der Prinzregent-Luitpold-Straße zur Verfügung stellt und auch den Verkauf mit übernimmt. Andrea Burger freute sich, im Namen ihrer beiden Schwestern und Mama Rosa je 400 Euro an Martina Sötje, die Vorsitzende der Selbsthilfegruppe Behinderte und Nichtbehinderte, sowie an Angelika Wegmann, die Koordinatorin des Ambulanten Hospizdienstes des Kreisverbandes der Caritas, überreichen zu können. Auch die Noma-Kinder, die seit vielen Jahren von den Geschwistern und deren Mutter finanziell unterstützt werden, dürfen sich über eine weitere Spende aus dem Verkaufserlös freuen.

 

 

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