"Wir steigen der Basilika aufs Dach" - unter diesem Motto stand kürzlich eine Ferienprogramm-Aktion der katholischen Pfarrgemeinde. Mehr als 30 Kinder und Erwachsene hatten sich zu der Veranstaltung angemeldet. Zusammen mit Stadtpfarrer Dr. Thomas Vogl ging es hoch hinauf in einen der beiden Kirchtürme.
Bevor sich die Teilnehmer in Bewegung setzten, erklärte Pfarrer Vogl, warum die Kirche überhaupt zwei Türme hat, wie die sechs Glocken verteilt sind, wie hoch die Türme eigentlich sind und wann sie gebaut wurden. Letzteres konnte man auch selbst nachlesen: Im rechten Zwiebelturm (Südturm) entdeckten ganz Aufmerksame die Jahreszahl 1700.
Dann warteten viele Treppen auf die Gruppe. Zuerst wurde der Dachboden inspiziert und manche Teilnehmer wunderten sich, wie aufgeräumt es dort ist. Bis zur großen Glocke ging es aber noch recht steil weiter, viele Stufen waren bis zum Ziel zu bewältigen. Die große Glocke, auch Dreifaltigkeitsglocke genannt, machte mächtig Eindruck auf alle. Einige Kinder verschwanden fast, als sie sich darunter stellten. Natürlich musste sie auch einmal angeschlagen werden und alle Teilnehmer erfuhren dadurch, wie laut sie klingen kann.
Bei der Verabschiedung vor der Basilika waren sich alle einig, eine äußerst spannende Führung erlebt zu haben, wie es vonseiten der Verantwortlichen heißt. Dabei wurde mehrfach der Wunsch laut, der Basilika ein weiteres Mal aufs Dach zu steigen.














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