Die Künstler Hans-Georg Schulze und Toni Eichinger können sich freuen. Ihre Kunsthaus-Ausstellung wird nicht nur von Erwachsenen gerne besucht. Auch zwei Schulklassen kamen mit ihren Lehrkräften vorbei. Während die Q11 des Stiftland-Gymnasiums mit einem Bus anreiste, konnten die Achtklässler der Mädchenrealschule mit Kunstlehrerin Martina Mark den kurzen Weg vom Schulgebäude zum Kunsthaus zu Fuß bewältigen.
Die beiden Künstler gaben sich viel Mühe, den jungen Leuten die Hintergründe ihrer Schaffenskraft sowie die Techniken verständlich zu machen. Mit großem Interesse ließen sich die 17 Gymnasiasten beim Rundgang durch die Ausstellung Kunst im Allgemeinen sowie im Detail vermittelten. Die Jugendlichen staunten, als Kunstlehrer Helmut Völkl vom Österreicher Künstler Hermann Nitsch berichtete, der mit Schweineblut male sowie Vincent van Gogh ansprach, der zu Lebzeiten bettelarm gewesen sei und dessen Gemälde nun für mehrere Millionen Euro gehandelt würden. "Im Prinzip kann alles zum Kunstgegenstand gemacht werden. Manches erklärt sich, manches nicht mehr", so der Lehrer Toni Eichinger, den die jungen Leuten noch als Kunstpädagogen am Gymnasium kannten, zeigte anhand einiger Beispiele, wie manche Malerei letztendlich völlig anders werde als es der Künstler geplant habe. Denn Kunst sei keinen Regeln unterworfen und aus sämtlichen Verpflichtungen entlassen. Völkl appellierte an seine Schüler, Kreativität auch zur Problemlösung einzusetzen. Die Beschäftigung mit Kunst könne auch als gutes Mittel zum Abbau von Stress, Sorgen und Aggressionen eingesetzt werden. Bevor sich die Gymnasiasten verabschiedeten, lud Toni Eichinger die jungen Leute ein, wieder mal ins Kunsthaus zu kommen. Lehrer Helmut Völkl konnte sich gut vorstellen, in Zukunft öfters mit Schulklassen vorbeizuschauen.













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