Waldsassen
15.06.2018 - 15:07 Uhr

Laufen gegen den Hunger

Die Spendenaktion der Realschule im Stiftland war ein voller Erfolg.

Stehend und kniend von links die ersten beiden Rundensieger jeder Jahrgangsstufe, Lehrer und Initiator des Spendenlaufs Tobias Wittwer und Schulleiter Stephan Drexler. exb
Stehend und kniend von links die ersten beiden Rundensieger jeder Jahrgangsstufe, Lehrer und Initiator des Spendenlaufs Tobias Wittwer und Schulleiter Stephan Drexler.

Insgesamt 210 Schüler der 5. bis 8. Jahrgangsstufen beteiligten sich bei sommerlichen Temperaturen am "Lauf gegen den Hunger", der durch die Organisation "Aktion gegen den Hunger" ins Leben gerufen wurde.

Im Vorfeld vermittelte Larissa Zwingel, Mitarbeiterin der Organisation, den Jungen und Mädchen in einem kurzweiligen Vortrag interessante Fakten zur Arbeit ihres Arbeitgebers. Sie zeigte anschaulich, wofür die Spendengelder eingesetzt werden - wie etwa für den Aufbau eines Vertriebenen-Lagers im Nordirak. Auch die Folgen von Mangelernährung schilderte die Referentin und mit welchen Mitteln akut geholfen werden kann: So wird mangelernährten Kinder 3-mal täglich eine vitaminreiche Erdnuss-Paste gereicht, die pro Portion etwa 30 Cent kostet. Vor dem Hintergrund dieser Informationen liefen die motivierten Jugendlichen jetzt jeweils eine Schulstunde lang so viele Runden um ihr Schulgebäude wie möglich. Am Ende stand die stolze Zahl von 2534 Runden - immerhin 1125 Kilometer.

Mit Hilfe von Sponsoren aus der Region ist somit ein Erlös von 1125 Euro erzielt worden. Der Betrag wird direkt an die Organisation weitergegeben. Zum Erfolg finanziell beigetragen haben die Firmen Kassecker und Ghost, sowie die Volksbank Raiffeisenbank Nordoberpfalz. Der Edeka-Markt Legat unterstützte den Spendenlauf mit der Bereitstellung von Getränken und Snacks auf der Strecke. Am Ende des Schultages wurden die ersten beiden Runden-Sieger jeder Jahrgangsstufe mit einem Pokal bzw. Süßigkeiten ausgezeichnet.

Info:

Aktion gegen den Hunger

Die Organisation hilft in 50 Ländern weltweit vor allem in Südamerika, Asien und Afrika. Mehr als 14,7 Millionen Menschen erhalten jährlich Hilfe in den Bereichen „Ernährung und Gesundheit“, „Wasser und Hygiene“, „Lebensgrundlagen“, „Nothilfe“ oder „psychologische Betreuung traumatisierter Menschen in Kriegsgebieten“.

 
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