29.10.2018 - 12:46 Uhr
WaldsassenOberpfalz

Plädoyer für die Realschulen in Waldsassen

Eine Zusammenarbeit zwischen der Mädchenrealschule und der Realschule im Stiftland war bis vor einigen Jahren noch fast unvorstellbar. Dies hat sich mittlerweile aber verändert. Nun setzen die Verantwortlichen ein Zeichen nach außen.

Gemeinsam werben die Verantwortlichen der zwei Waldsassener Realschulen für ihren Schulzweig und dem Standort Waldsassen. Von links: Schulleiter Stephan Drexler, Äbtissin Laetitia Fech, Schulleiterin Kerstin Reiter, Konrektorin Schwester Raphaela Kratzer, stellvertretender Schulleiter Reiner Summer und Schwester Sophia Schlembach.
von Martin Maier Kontakt Profil

Gemeinsam haben die beiden Bildungseinrichtungen einen Flyer konzipiert, in dem sich die zwei Realschulen vorstellen. "Unser Gedanke war, dass wir im Stiftland eine einzigartige Realschullandschaft haben. Miteinander bringen wir diese noch besser zur Geltung", erklärt Äbtissin Laetitia Fech. Dabei verweist Stephan Drexler, Rektor der Realschule im Stiftland, darauf, dass die Einrichtungen zu zweit mehr bieten können. "Wir arbeiten schon seit einiger Zeit eng zusammen", betont der Pädagoge. Dem stimmt auch Kerstin Reiter, Rektorin der Mädchenrealschule, zu. Der Flyer solle zeigen, dass Waldsassen ein erstklassiger Standort sei.

Laut Drexler wollen die Eltern für ihre Kinder immer mehr individuelle Angebote. Diese könnten beide Schulen bieten. Jede Einrichtung habe aber ihr eigenes Profil. Auch dieses werde im Flyer, den Schwester Sophia Schlembach gestaltet hat, dargestellt.

Für die Äbtissin ist damit ein erster Schritt getan, um die gemeinsamen Berührungspunkte aufzuzeigen. "Es ist ein Zeichen nach außen, dass wir in sämtlichen Fragen zusammenarbeiten", ergänzt Drexler.

Der Flyer wird bei den Infoabenden an den Grundschulen an die Eltern verteilt. "Das wird uns Aufmerksamkeit bringen, weil keiner damit rechnet", ist sich der Rektor sich. Die oft propagierte Konkurrenz zwischen den beiden Einrichtungen gebe es nicht, stellt Fech klar. "Wir wollen uns nicht gegenseitig die Schüler abnehmen." Dem pflichtet auch Reiner Summer bei: "Wir brauchen beide Schulen, um das große Angebot an Zweigen anbieten zu können", so der Konrektor der Realschule im Stiftland.

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