16.12.2018 - 12:01 Uhr
WaldsassenOberpfalz

Sensibel für die Zeichen der Zeit

Mit einem Gottesdienst und einer Feier begeht die Kolpingsfamilie Waldsassen traditionell den Kolping-Gedenktag. Dort werden mehrere Mitglieder für ihre Verbundenheit zum Werk des Gesellenvaters Adolph Kolping geehrt.

Bei der Feier des Kolping-Gedenktages wurden Mitglieder für ihre Treue zu Kolping und seinem Werk geehrt. Im Bild sitzend von links: Heinz Holm, Josef Gerl, Theresia Walenta und Rudolf Rüth. Stehend von links: Sigrid Köstler, Stadtpfarrer Präses Thomas Vogl und Bruno Hahn. Sowie stehend von rechts: Werner Hahn, Winfried Zintl, Helmut Heindl und Frater Gregor Schuller.
von Autor KGGProfil

Stadtpfarrer und Kolpingpräses Thomas Vogl knüpfte in seiner Predigt an das Tagesevangelium vom "Rufer in der Wüste" an und erklärte, dass der selige Adolph Kolping so ein Mann wie Johannes der Täufer gewesen sei. Er habe hineingerufen und die Menschen aufgerüttelt, um sie sensibel zu machen für die Zeichen der Zeit. "Kolping wusste: Die Botschaft kommt von einem anderen - von Jesus Christus selbst", so der Präses. "Wir dürfen diesem Seligen danken." Er habe ein Gespür gehabt worauf es ankommt. Dies sei ihm, Kolping, aber nicht so einfach vor über 200 Jahren in die Wiege gelegt worden. "Er musste sich dies mühsam aneignen." Der Weg vom Handwerker zum Priester sei damals kein einfacher gewesen. Adolph Kolping sei es nicht um den Talar gegangen, den er anziehen durfte. Er wollte für die Gerechtigkeit gegenüber den Menschen eintreten, ihnen helfen, so dass sie ihr Leben würdig gestalten können, sagte Stadtpfarrer Thomas Vogl.

Im Anschluss traf man sich zur Gedenkfeier im katholischen Jugendheim wozu Vorsitzender Werner Hahn neben Präses Stadtpfarrer Thomas Vogl auch Frater Gregor Schuller in den Reihen der Kolpingsfamilie besonders begrüßen durfte. Der Benediktiner-Frater, der kürzlich in der Benediktiner-Abtei Metten von Diözesanbischof Voderholzer zum Diakon geweiht wurde, absolviert derzeit in der Pfarrei Waldsassen bei Stadtpfarrer Thomas Vogl sein einjähriges Pastoralpraktikum.

Im Anschluss an die Totenehrung wo besonders der seit dem letztjährigen Gedenktag verstorbenen Mitglieder Johannes Fenzl, Berthold Kreuzer und Hans Zirlik gedacht wurde, hielt Frater Gregor Schuller einen Bilder-Vortrag über die Benediktiner-Abtei Metten. Danach freute sich Vorsitzender Werner Hahn zusammen mit Präses Thomas Vogl und den beiden stellvertretenden Vorsitzenden Sigrid Köstler und Helmut Heindl langjährige Mitglieder für ihre Treue zu Kolping und seinem Werk ehren zu dürfen. Josef Gerl, Heinz Holm und Rudolf Rüth wurden für 60-jährige Mitgliedschaft, Bruno Hahn, Helmut Heindl und Winfried Zintl für 40 Jahre und Theresia Walenta für 25 Jahre geehrt. Auf 40 Jahre bei Kolping können auch Petra Bauer, Winfried Bäuml, Andrea Fürst, Erika Gerstner, Sonja Koch, Anita Söllner, Carola Thoma, Hubert Tischler zurückblicken. Vorsitzender Werner Hahn bedankte sich bei seinen beiden Stellvertretern für die Unterstützung, bei den Vorstandsmitglieder für die gute Zusammenarbeit, bei den Gruppenleitern für deren Engagement. Stadtpfarrer Thomas Vogl wünschte, dass die für langjährige Treue Geehrten Motivation für andere sein mögen. Bedankte sich für das Engagement in der Pfarrei und sagte dafür ein Vergelt's Gott. Mit dem gemeinsam gesungenen Kolping-Lied wurde die Gedenkfeier abgerundet.

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