28.08.2020 - 14:11 Uhr
WaldsassenOberpfalz

SPD Waldsassen thematisiert bei Klausursitzung medizinische Versorgung

Astrid Schuster, Helmut Zeitler, Sprecherin Monika Gerl, Hubert Rosner und Angela Baumgartner (von links) trafen sich zur ersten Klausursitzung der SPD-Fraktion seit der Wahl des neuen Stadtrats.
von Externer BeitragProfil

Zu ihrer ersten Klausursitzung seit der Kommunalwahl trafen sich die Mitglieder der SPD-Stadtratsfraktion. Breiten Raum habe laut einer Pressemitteilung die Diskussion über die Zukunft der medizinischen Versorgung eingenommen. "Leider müsse man feststellen, dass Waldsassen den Großteil der Zeche im Rahmen der Struktur- und Sanierungsmaßnahmen der Kliniken Nordoberpfalz AG zu bezahlen hatte", heißt es vonseiten der Fraktion. Man sei darüber auch deshalb enttäuscht, weil noch im Februar 2019 für den Fall der Aufgabe der akutstationären Versorgung der nahtlose Übergang in ein Integriertes Gesundheitszentrum (IGZ) zugesagt worden sei. Die akutstationäre Versorgung sei nun längst Vergangenheit, von einem IGZ sei kaum mehr die Rede. Es bleibe zu hoffen, dass angedachte Alternativlösungen realisiert werden können.

Die Gewinnung von Allgemeinmedizinern und von Fachärzten stelle alle Kommunen im ländlichen Raum vor große Herausforderungen, so die SPD-Fraktion. Bedauerlich sei auch die Schließung der örtlichen Kinderarztpraxis. Den Herausforderungen müsse man sich trotzdem stellen. Die Sicherung der ambulanten Versorgung sei insbesondere nach dem Verlust des Krankenhauses ein Kriterium, ob Menschen in Waldsassen bleiben oder sich neu für Waldsassen als Wohnort entscheiden.

Bezüglich der Verlegung der Bundesstraße 299 liege noch immer keine endgültige Entscheidung der Regierung der Oberpfalz vor, heißt es in der Mitteilung der SPD weiter. Trotzdem müsse man sich die Frage stellen, welche Verkehrsbehinderungen durch den Bau der Regionaltrasse auf dem Bahndamm bei einer Bauzeit von insgesamt sechs Jahren laut Tektur C auf die Menschen in Waldsassen zukommen. "Bereits jetzt führen Baumaßnahmen an der bisherigen B299 von relativ kurzer Dauer immer wieder zu massiven Verkehrsbehinderungen", schreibt die SPD-Fraktion.

Erfreut zeigte sich SPD-Fraktionssprecherin Monika Gerl, dass Bettina Frost zur städtischen Beauftragten für Menschen mit Behinderung, Verena Völkl zu deren Stellvertreterin und der frühere SPD-Stadtrat Elmar Brandl zum stellvertretenden Familienbeauftragten gewählt wurden.

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