Waldsassen
11.11.2018 - 09:53 Uhr

Taxi für Drogenschmuggel genutzt

Die Grenzpolizei Waldsassen deckt einen Schmuggel von Crystal auf. Der Verdächtige sitzt in Haft.

Die Grenzpolizei deckte jetzt erneut einen Schmuggel von Crystal auf. Wieder einmal zeigten die Beamten dabei ein gutes Näschen. Der Verdacht, dass hier Drogen im Spiel sein könnten, bestätigte sich. Einer der beiden Männer, die mit einem Taxi ins Land kamen, sitzt mittlerweile in einer Justizvollzugsanstalt in Haft.

20 Gramm Crystal

Die beiden Männer, die am Mittwochmittag bei Waldsassen mit einem tschechischen Taxi in die Oberpfalz einreisten, weckten das Interesse der versierten Schleierfahnder der Polizeiinspektion Waldsassen. Die Beamten der Grenzpolizeigruppe stellten bei einem Mann 20 Gramm der gefährlichen Droge Crystal sicher, was für diesen zum Erlass eines Haftbefehls führte.

Gestützt auf ihre Erfahrungen nahmen Beamte der Grenzpolizeigruppe der Waldsassener Inspektion die beiden Fahrgäste, die gegen 13.15 Uhr mit dem Taxi aus der benachbarten Tschechischen Republik kamen, etwas genauer unter die Lupe. "Hierbei ergaben sich Verdachtsmomente, dass einer der Männer aus Mittelfranken, verbotene Substanzen bei sich hatte", so ein Sprecher der Polizei.

Letztlich zeigte sich, dass der Ältere des Duos, ein 34-jähriger Mann, 20 Gramm der gefährlichen Droge Crystal im Intimbereich versteckt hatte. Das verbotene Betäubungsmittel wurde umgehend sichergestellt. Die weitere Sachbearbeitung übernahm, wie in diesen Fällen üblich, die Kriminalpolizeiinspektion Weiden.

Ob - und wenn ja, in welcher Form - der zweite Mann im Alter von 22 Jahren an der Tat beteiligt ist, gilt es für die Weidener Kriminalbeamten noch zu klären. Nach erfolgter Sachbearbeitung wurde dieser wieder entlassen. Im Rahmen der durchgeführten Maßnahmen wurden übrigens nach Angaben der Polizei auch die Wohnanwesen der beiden Männer durchsucht.

Haftbefehl erlassen

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Weiden wurde der 34-jährige Tatverdächtige dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Weiden vorgeführt. Dieser erließ gegen den Mann Haftbefehl und der Mann aus Mittelfranken wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Der 34-Jährige muss sich im weiteren Verfahren wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und wegen Einfuhrschmuggels verantworten.

 
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