Waldsassen
12.04.2026 - 16:58 Uhr

Tourneeabschluss des Kammerchores der Frauenkirche Dresden in der Waldsassener Basilika

Mächtig Eindruck machte der stimmgewaltige Kammerchor der Frauenkirche Dresden bei seinem Tournee-Abschlusskonzert in der vollbesetzten Basilika und erhielt dafür am Ende zu Recht viel Beifall.

Zum Abschluss seiner Konzertreise durch Österreich und Bayern gastierte am Sonntagnachmittag der 26-köpfige Kammerchor der Frauenkirche Dresden in der bis auf den letzten Platz vollbesetzten Basilika in Waldsassen. In seiner Begrüßungsrede freute sich Stadtpfarrer Thomas Vogl sichtlich darüber, dass zu diesem „Sonderkonzert“, außerhalb der Reihe der Basilika-Konzerte, so viele Freunde des Kirchengesangs gekommen waren.

Der Stadtpfarrer betonte die Verbindungen, die die Basilika zur Frauenkirche in Dresden habe. Dahinter stehe vor allem der Name des Vorsitzenden des Fördervereins "Freunde der Basilika Waldsassen", Professor Ludwig Güttler, der weltweit als „Botschafter der Dresdner Frauenkirche“ gilt, und einer der Motoren für den Wiederaufbau der Frauenkirche gewesen sei. Der Stadtpfarrer machte in seiner Rede einmal mehr auch wieder Werbung für den Förderverein der Basilika, der weiterhin gerne neue Mitglieder aufnehme.

Schon vor Papst, Obama, Merkel

Mit dem Lied „Die Himmel erzählen die Ehre Gottes“, einer Motette für sechsstimmigen gemischten Chor, eröffnete der Kammerchor unter der Leitung des gebürtigen Nürnberger Dirigenten Matthias Grünert das Konzert, ehe „Die mit Tränen säen“ folgte. Der gemischte Kammerchor, der auch schon vor Papst Franziskus, Barack Obama oder Angela Merkel auftrat, imponierte mit seinem ausdrucksstarken und stimmgewaltigen A-cappella-Gesang. Imposant war dabei vor allem das „Pater noster“ oder auch das „Virga Jesse“ und „Os justi“, jeweils von Anton Bruckner.

Viel Applaus

Frauenkirchenkantor Matthias Grünert war nicht nur als Dirigent dieses Chores, den er übrigens 2005 gründete, aktiv. Er konnte sich auch an der Basilika-Orgel mit Werken von Johann Sebastian Bach und Felix Mendelssohn Bartholdy auszeichnen. Mit viel Applaus wurde das gut einstündige geistliche Konzert in der Basilika belohnt. Der Eintritt zu diesem außergewöhnlichen Konzert war frei, Spenden wurden aber gerne entgegengenommen.

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