Waldsassen
08.08.2018 - 13:37 Uhr

Tränchen dürfen nicht fehlen

Mitten im Sommer denken die Waldsassener schon an September? Ja! Und der sommerliche Einsatz für den Herbst lohnt. Weil gute Musiker rar sind. Nur wer schnell bucht, kriegt sie. Das Kunsthaus hat das fürs neue Programm getan.

Omnitha singt am 22. Dezember im KuWa. Das Konzert ist eine ebenso wunderbare wie etwas andere Einstimmung auf Weihnachten für die ganze Familie. ubb
Omnitha singt am 22. Dezember im KuWa. Das Konzert ist eine ebenso wunderbare wie etwas andere Einstimmung auf Weihnachten für die ganze Familie.

(ubb) Die Fans der Kleinkunstbühne dürfen sich freuen: Das neue Kunsthaus-Halbjahresprogramm ist fertig. Den Auftakt macht am 29. September Blues-Musiker Wolfgang Bernreuther. Mit ihm holt sich das KuWa einen Waldsassener ins Haus.

Der 57-jährige Familienvater spielt in Clubs und auf Festivals, gründete 2010 die Band „United Blues Experience“ und spielte die Gitarre für die „Blues LD“ von Jeanne Caroll. Bernreuthers Konzerte leben neben der emotionalen Musik von seiner witzigen Moderation, gespickt mit Anekdoten, welche den Hintergrund zu einzelnen Stücken und den Blues liefern. Bernreuther komponiert und schreibt selbst.

„Zither Manä“, der Musiker für den 27. Oktober im KuWa, ist seit 38 Jahren im Geschäft. Er spielt von bayerischem Liedgut über Volkslieder, Landler, Rock, Tango und Blues bis zu Irisch Folk und Balladen ziemlich viel. Mit seinem Soloprogramm widmet er sich dem Landler und dem Blues.

Coconami alias Miyaii und Nami heißen die beiden Japaner, die am 24. November das KuWa musikalisch erfüllen. Ukulele, Blockflöte, Nasenflöte, Kazoo Bluesharp sind an diesem Abend die Instrumente, die es in Symbiose mit Namis wunderbaren Stimme zu hören gibt.

Weiter geht es am 22. Dezember mit Omnitha. Die Ausnahmesängerin bringt das Christkind ins KuWa. Singt sie, treibt das mitunter ein Tränchen ins Auge, Glück und Melancholie machen sich breit. Das ist zwei Tage vor Weihnachten in Ordnung. Gerne dürfen zu Omnitha ganze Familien kommen. Dieser Abend ist bestens geeignet, Kinder in die Welt der Konzerte einzuführen.

Mit Adjiri Odametey und konzertanter afrikanischer Weltmusik geht es am 19. Januar ins Jahr 2019. Adjiris Markenzeichen ist seine warme, erdige Stimme. Als Multi-Instrumentalist beherrscht er traditionelle afrikanische Instrumente wie Kora (Afrikanische Harfe), Balafon (Holz-Xylofon oder Daumenklaviere.

Der Musikkabarettist Matze Wolf hat am 2. März seinen dritten Auftritt im KuWa. Der Lehramtsstudent war Mitglied einer Boygroup mit Ukulelen, der die Mädchen in Scharen zu Füßen lagen. Jetzt ist Wolf allein auf der Bühne, dichtet, philosophiert und spielt dazu klassische Gitarre. Poetry Slam liegt ihm ebenso wie feinsinniger „Blödsinn“ nach Comedy-Art.

Der 6. April gehört Manfred Maurenbrecher. Der 68-jährige Berliner ist deutscher Liedermacher und Autor. Der Enkel des Schauspielers Otto Maurenbrecher hat über 20 eigene CDs. Er schreibt Liedtexte für Katja Ebstein, Veronika Fischer, Spliff und andere. Seit 1995 verfasst er Drehbücher zur RTL-Serie „Cobra 11“. Er schrieb die Rheinfels-Saga, Theaterstücke, zwei Romane und mehr. Da stellt sich die Frage, was die KuWa-Gäste von ihm möchten: Musik, eine Lesung oder am liebsten beides?

Akki Schulz ist kein Unbekannter in Waldsassen, denn er gehört dem Duo „Kontra Bass“ an, das bereits im KuWa auftrat. Am 11. Mai 2019 kommt der begnadete Bassist, der dem Orchester von Leonhard Bernstein angehörte, Solo mit seinem Programm „Mehr Bass“. Der Beginn des Kartenvorverkaufs für das neue Programm wird in der Tagespresse bekanntgegeben.

Der unheimlich gute Bluesmusiker Wolfgang Bernreuther macht im September den Auftakt des Halbjahresprogramms. Er ist gebürtiger Waldsassener. ubb
Der unheimlich gute Bluesmusiker Wolfgang Bernreuther macht im September den Auftakt des Halbjahresprogramms. Er ist gebürtiger Waldsassener.
 
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