Zwei Niederländer (25 und 29 Jahre) wollten es an Silvester offenbar mächtig krachen lassen. Dafür fuhren sie mit einem Kleintransporter am zweiten Weihnachtsfeiertag auf den Asia-Markt in Eger, um sich mit Böllern und Raketen einzudecken. Insgesamt 160 Kilogramm Pyrotechnik kauften sie laut Polizeibericht ein. Das Problem: Es handelte sich um in Deutschland verbotene Ware.
Das merkten die beiden Männer auch, als die Fahnder der Grenzpolizeigruppe sie nach dem Einkauf bei Waldsassen stoppten. Die Beamten stellten die Feuerwerkskörper sicher. Die beiden erwartet nun eine Anzeige. "Der Erwerb und das Verbringen der Feuerwerkskörper in das Bundesgebiet stellen Straftaten nach dem Sprengstoffgesetz dar", so Polizeihauptkommissar Stefan Helgert in seinem Bericht.
Auch ein 22-jähriger Rumäne wird sein Silvesterfeuerwerk nicht wie geplant durchführen können. Bundespolizisten hatten ihn mit seinem Fahrzeug in Waldsassen gestoppt. Er muss nun für die Lagerung und Vernichtung von 22 Kilogramm erlaubnispflichtiger Pyrotechnik bezahlen. Zudem leitete die Bundespolizei ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz ein.














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