Die Bundespolizeiinspektion Waidhaus hat am Freitag bei Grenzkontrollen in Waldsassen in drei Fällen verbotene Pyrotechnik sichergestellt. Die Bundesbürger waren zuvor jeweils einkaufen in Tschechien einkaufen, und hatten bei der Einreise nach Deutschland verbotene Feuerwerkskörper im Gepäck. Zwei weitere Männer hatten verbotene Waffen im Fahrzeug dabei. Die Bundespolizei ermittelt nun wegen des Verdachts auf Verstöße gegen das Sprengstoff- und Waffengesetz.
Am Freitagmittag kontrollierten die Beamten zunächst einen 42-jährigen Bundesbürger, der mit seinem Auto über die B 299 aus Tschechien nach Deutschland einreiste. Obwohl er angab, nichts Verbotenes dabei zu haben, fanden die Beamten 440 Böller der Kategorie F4 in einer Reisetasche auf der Rücksitzbank. Außerdem fanden sie in der Ablage der Fahrertüre einen Teleskopschlagstock.
Bei einer weiteren Kontrolle am Nachmittag entdeckten die Beamten bei einem 21-Jährigen ebenfalls verbotene Feuerwerkskörper. Die Böller, waren in einer Damenhandtasche im Kofferraum versteckt, heißt es von Seiten der Bundespolizei. Kurz darauf fanden sie bei einem 47-Jährigen im Kofferraum einen Schlagring und einen Teleskopschlagstock.
Am frühen Abend kontrollierten die Beamten einen 20-Jährigen, der als Beifahrer über den Grenzübergang Waldsassen einreiste. Im Kofferraum und im Fußraum des Autos befanden sich über fünf Kilogramm Feuerwerkskörper, darunter zwei Kugelbomben. Die Nettoexplosivmasse betrug 2800 Gramm. Der 18-jährige Fahrer hatte ein verbotenes Elektroimpulsgerät dabei, teilt die Polizei mit.
Da die Personen die erforderlichen sprengstoffrechtlichen Voraussetzungen nicht erfüllten, stellten die Bundespolizisten die Pyrotechnik und die Waffen sicher und leiteten Ermittlungsverfahren ein.













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