Zum zehnten Mal ist in Waldsassen in den Neuen Gärten das „Dîner en blanc“ gefeiert worden. An die hundert Gäste, darunter auch einige Männer, waren zum kleinen Jubiläum gekommen. Darüber freuten sich die Organisatorinnen der Gruppe Vita im Frauenbund. Regina Zrenner stellte in ihrer Begrüßung heraus, dass sich die Veranstaltung bei den Teilnehmern gut etabliert habe. Das Dinner in Weiß in Waldsassen sei einst Vorreiter für eine Veranstaltung gewesen, die es inzwischen in vielen anderen Nachbarorten gibt.
In der Grünanlage neben dem Rathaus und gegenüber der Basilika und dem Kloster begann der Abend wie immer. Bei bewölktem Himmel, aber angenehmen Temperaturen, trafen die Besucher nach und nach ein: Freundeskreise, Mitglieder von Vereinen oder Leute von auswärts, die vom Dinner in Weiß in Waldsassen gehört oder gelesen hatten und sehen wollten, wie der besondere Abend abläuft.
Alle Altersstufen waren vertreten: Levi war schon vor drei Jahren als Baby dabei. Leni feierte im Mai die Erstkommunion und durfte ihr Kleid zu diesem Anlass noch einmal tragen. Alle Gäste erschienen den Spielregeln entsprechend weiß gekleidet und stellten auf der Rasenfläche die vom Team des Stadtbauhofs bereitgestellten Tischgarnituren auf. Weiß dominierte auch bei der Gestaltung der Tafeln.
„So richtig damit angefangen haben wir hier in Waldsassen“, erinnert sich Birgit Fischer an den Start der Reihe 2015. „Zuerst waren wir zu dritt“, sagt eine Teilnehmerin am Tisch nebenan. Inzwischen seien es in ihrer Gruppe acht junge Frauen, die zum weißen Dinner in Waldsassen kommen.
Wegen Corona musste die Veranstaltung, die in Waldsassen am Dienstag nach dem Bürgerfest stattfindet, 2020 und 2021 ausfallen. 2025 blieb der Kreis überschaubar. Es war einfach zu kalt draußen. „Wir fanden nichts Weißes, was warm gewesen wäre“, so eine der Frauen über den Dresscode, woraufhin im privaten Umfeld gefeiert wurde.
















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